- 13.04.2012, 14:49:29
- /
- OTS0202 OTW0202
K-Regio enerChange holt Auftrag für 50 Elektrotankstellen
Tiroler Forschungsverbund setzt sich bei Ausschreibung für intelligente E-Ladestationen durch und zeigt Technologie vom 13.-15. April auf der E-Mobilitätsmesse Klagenfurt.

Innsbruck/Klagenfurt (OTS) - Als Bestbieter ist die Innsbrucker
enerChange GmbH soeben bei einer Ausschreibung für Elektrotankstellen
mit internationaler Beteiligung hervorgegangen. Auftraggeber ist das
Institut für Technologie und alternative Mobilität in Klagenfurt.
Damit wird die enerChange bis zum nächsten Jahr insgesamt 50
intelligente Innenleben für E-Ladestationen nach Kärnten liefern, die
ersten zehn Ladestationen werden noch heuer ausgeliefert. Die
zugrunde liegende Technologie präsentiert die enerChange vom 13.-15.
April 2012 in Halle 2, Stand 31, auf Österreichs größter
E-Mobilitätsmesse in Klagenfurt.
Zoller-Frischauf: "K-Regio Forschung setzt sich durch."
"Ich freue mich, dass sich die enerChange so rasch gegen
renommierte Entwickler von Elektrotankstellen durchsetzen konnte. Das
spricht für die Qualität und die unmittelbare Anwendbarkeit der
Forschung im K-Regio enerChange, die wir seit dem letzten Jahr aus
Landesmitteln fördern", nimmt dazu die Tiroler Wirtschaftslandesrätin
Patrizia Zoller-Frischauf Stellung. Über die Förderlinie K-Regio
fördert das Land Tirol mehrjährige kooperative Forschungsprojekte von
Tiroler Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die Europäische
Union unterstützt aus dem EFRE-Fonds. Wirtschaftspartner im K-Regio
enerChange ist die enerChange GmbH, an der mit ATB Becker, Bernard
Ingenieure, inndata Datentechnik, Mattro Mobility Revolutions, Swarco
und Westcam Datentechnik sechs Tiroler Unternehmen aus den Clustern
Erneuerbare Energien, IT und Mechatronik Tirol beteiligt sind,
Forschungspartner ist das MCI Management Center Innsbruck -
Internationale Hochschule GmbH.
E-Tankstellen, die denken, für Kärnten
Initiator und enerChange-Geschäftsführer Otto Handle berichtet:
"Wir entwickeln alltagstaugliche Lösungen für die Elektromobilität.
Darunter ein modulares Batteriesystem, das auf Basis von Tauschakkus
für alle Typen bzw. Marken von Elektroautos einsetzbar ist und
europaweit vereinheitlicht werden soll. Nach Kärnten liefern wir
heuer kabelgebundene Elektrotankstellen mit einer intelligenten
Benutzer- und Bedarfssteuerung. Über Einbindung in das enerChange
Network ermöglicht dieses Innenleben eine jederzeit
benutzerfreundliche Ladung ohne Überlastung des Stromnetzes. Die
erste einsatzbereite Station, die "denkt", präsentieren wir bis zum
Sonntag dieser Woche auf der Messe in Klagenfurt."
Die Zukunft der Elektromobilität ist kabellos
Ab 2014 will die enerChange zudem Elektrotankstellen ohne
Anbindung an Kabel und Steckdosen anbieten. An diesen E-Tankstellen
wird man leere Batterien vollautomatisch gegen geladene tauschen. "Je
mehr Reichweite zum Beispiel für die bevorstehende Fahrt erforderlich
ist, desto mehr changePACK Akkumulator-Module "packen" Anwender dabei
in ihren Wagen", so Handle. Für unterschiedlichen Leistungsbedarf
sind die zur Verfügung stehenden Module mit verschiedenen
Speichertechnologien ausgestattet.
Auftraggeber Kärnten ortet Potenzial in ganz Europa
Das Projekt "Lebensland Kärnten" hat sich der Förderung von
Elektromobilität verschrieben. Das Schaffen eines dichten Netzes an
E-Ladestationen gilt als eine wesentliche Maßnahme. Projektleiter
Gerald Miklin vom Amt der Kärntner Landesregierung bzw. vom Institut
für Technologie und alternative Mobilität nimmt zum Zuschlag an
enerChange in Klagenfurt wie folgt Stellung: "Wir freuen uns, mit 50
neuen Elektrotankstellen von enerChange erster Anwender einer
brandneuen Technologie zu sein, für die wir großes Potenzial in ganz
Europa sehen. Während unserer E-Mobilitätsmesse lockt die Arbeit der
enerChange gemeinsam mit einer weiteren elektromobilen Innovation aus
Tirol, dem Geländetransporter Steinbock HX1 von Mattro,
internationales Publikum an."
enerChange: Erfolg durch fachübergreifende Vernetzung
Die Innovationen der enerChange gelten als Best Practice für
fachübergreifende Vernetzung. Unternehmen und Forschungsverbund haben
ihren Ursprung in der fachübergreifenden Arbeitsgruppe
Elektromobilität der Cluster Erneuerbare Energien Tirol, IT Tirol und
Mechatronik Tirol, welche von der Standortagentur Tirol gemanagt
werden. Auch das laufende Projekt betreuen die Cluster weiter. Klaus
Meyer vom Cluster Erneuerbare Energien Tirol erklärt: "Wir versuchen
immer, Vorreiter für die benötigten Themen ausfindig zu machen und
konnten so die Teilnahme an der Kärntner Ausschreibung initiieren."
Die Zukunft sieht Meyer wie schon einstiegs branchenübergreifend:
"Für das Speichersystem der enerChange gibt es direkte Schnittstellen
zum Bedarf der Photovoltaik, der Windkraft oder von
Biomassetechnologien."
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Standortagentur Tirol
Jutta Schrattenthaler
Tel.: 0043/512/576262.37
Tel.: 0043/676/8431012.37
[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






