• 13.04.2012, 12:58:54
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Anschober: Subvention von Atomstrom wäre Absage an die Energiezukunft Europas

Mit Subvention entscheidet sich Ausbau Temelins - Regierung muss in Brüssel aktiv werden für Subventionsverbot von Atomstrom

Linz (OTS) - Die Initiative von Großbritannien, Frankreich, Polen
und Tschechien für eine Subvention der Atomenergie ist ein Akt der
Verzweiflung der Atomlobby, deren Projekte immer unwirtschaftlicher
werden und das Eingeständnis, dass Atomenergie nicht mehr
wirtachaftlich betreibbar ist. Anschober:"Ursache ist der Boom an
Solarstrom, der in Deutschland die Mittagsspitzen deutlich abkappt
ubd damit Strom an der Strombörse verbilligt. Ohne massive
Steigerungen der Strompreise ist aber Atomstrom völlig
unwirtschaftlich. Deshalb ist Temelinbetreiber CEZ auch bereits an
die tschechische Regierung mit dem Ziel eines garantierten
Abnahmepreises für Strom aus den geplanten neuen Reaktorblöcken
Temelin 3 und 4. Ohne diese Subvention wird es das
12-Milliarden-Euro-Projekt nicht geben."
Anschober sieht daher in der Forderung der letzten Atommlobby eine
Grundaatzentscheidung über den Zukunftskurs der europäischen
Energiepolitik: "Entweder in eine Zukunft mit grünen Technologien
oder aber mit Hochgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit. Ein
Zulassen von Subventionierungen von Atomstrom wäre eine schallende
Ohrfeige für die Tausenden Opfer der Reaktorkatastrophen von
Tschernobyl und Fukushima."
Anschober fordert daher von der Bundesregierung eine rasche
Initiative für ein Verbot der Subventionierung von Atomstrom und
fürneuropaweit einheitliche strenge Haftungsrichtlinien, dienschon
derzeit eine indirekte Milliardensubvention darstellt.

Rückfragehinweis:
Büro LR Anschober, Mag.a Petra Danhofer
Tel.: +436648299969
mailto:[email protected]

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