• 13.04.2012, 12:17:28
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  • OTS0143 OTW0143

ÖZIV: Pflegegeld muss Geldleistung bleiben

Wien (OTS) - Die vom PVÖ (Pensionistenverband Österreichs) gestern
erhobenen Forderungen zum Pflegegeld werden vom ÖZIV ambivalent
beurteilt. Forderungen wie etwa die Wertanpassung des Pflegegeldes
oder leistbare Pflege sind Punkte, die der ÖZIV (Österreichischer
Zivil-Invalidenverband) schon lange einfordert.

Andererseits besteht aber der Verdacht, dass es Bestrebungen gibt,
das Pflegegeld schleichend in eine Sachleistung umzuwandeln. Dies ist
einerseits eine Einschränkung der persönlichen (Wahl-)freiheit des
einzelnen Menschen und andererseits ein Verstoß gegen die
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Nur das Pflegegeld als Geldleistung garantiert Menschen mit
Behinderungen die Freiheit zu wählen, wie und welche Pflegeleistungen
sie in Anspruch nehmen möchten. Allerdings muss das Pflegegeld
wertangepasst werden, um Teuerungen abzufangen.

"Nur ein laufend wertangepasstes Pflegegeld ermöglicht es
pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes und unabhängiges
Leben zu führen. Eine Umwandlung oder Teilumwandlung des Pflegegeldes
in eine Sachleistung widerspricht dem entschieden! ", äußert sich Dr.
Klaus Voget - Präsident des ÖZIV und der ÖAR - zum Pflegegeld.

Rückfragehinweis:
ÖZIV Öffentlichkeitsarbeit
Peter Emberger
Tel: 01- 513 15 35- 33
[email protected]
www.oeziv.org

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