- 13.04.2012, 11:06:30
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Führerscheinausbildung ist bei Profis der Fahrschulen in besten Händen!
WKÖ-Fachverband der Fahrschulen: Freiwillige Dienstleistung im privaten Bereich belassen
Wien (OTS/PWK243) - "Da die Wissensvermittlung gerade im
Bereich Verkehr und Verkehrssicherheit einen sehr hohen Stellenwert
hat, muss die Ausbildung der Führerscheinanwärter von fachlich hoch
qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. Die
Führerscheinausbildung wird in den österreichischen Fahrschulen von
professionell ausgebildeten, kompetenten und geschulten Fahrlehrern
durchgeführt. Unsere Experten verfügen über das notwendige
Spezialwissen und haben jahrelange Erfahrung damit, dieses kompetent
an Schülerinnen und Schülern zu vermitteln. Damit ist die
Führerscheinausbildung bei uns in den besten Händen!", betont Herbert
Wiedermann, Obmann des Fachverbands der Fahrschulen und des
Allgemeinen Verkehrs in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Sollte die theoretische Führerscheinausbildung an Schulen
zukünftig von Fachlehrern angeboten werden, wie dies zuletzt von
manchen Gruppierungen gefordert wurde, so sei dies in punkto
Verkehrssicherheit der falsche Weg, warnt Wiedermann. Fachlehrer
würden mit ihnen gänzlich neuen Lehrinhalten zusätzlich betraut
werden, ohne dass diese eine fundierte, einschlägige und
qualifizierte Ausbildung in diesem spezifischen Bereich mitbringen.
Kosten für den Steuerzahler
Das Angebot, den Fahrschulunterricht in die Schulen zu verlegen,
beinhalte zudem eine bedenkliche Kostenverschiebung vom privaten
Bereich jedes Einzelnen hin zum öffentlichen Bereich der Schulen.
Somit würde eine bislang freiwillige Dienstleistung, nämlich die
Entscheidung jedes Einzelnen einen Führerschein zu erwerben, an die
Steuerzahler ausgelagert werden. Mit dem Angebot einer theoretischen
Führerscheinausbildung in Schulen wäre ein hoher finanzieller Aufwand
an Infrastruktur verbunden, weil alle erforderlichen Lehrmittel wie
Computer, Lehrbücher, etc. in der Schule angeschafft werden müssten.
In den Genuss dieser kostenlosen theoretischen
Führerscheinausbildung würden jedoch bei weitem nicht alle
Jugendlichen kommen. Viele Jugendliche besuchen im einschlägigen
Alter überhaupt kein Gymnasium, sondern absolvieren eine Lehre, eine
andere Bildungseinrichtung oder schlagen bereits einen beruflichen
Weg ein.
Wiedermann: "Nicht zuletzt sollte man sich auch überlegen, ob eine
solche Verschiebung überhaupt im Sinne der jungen Menschen wäre. Es
ist fraglich, ob Schülerinnen und Schüler während des regulären
Schulbetriebs zusätzlich noch eine theoretische
Führerscheinausbildung machen wollen. Nicht umsonst entscheiden sich
viele Jugendliche ganz bewusst dafür, ihre Führerscheinausbildung in
der Ferienzeit in den Fahrschulen zu absolvieren."
Der Fachverband der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs in
der Wirtschaftskammer Österreich vertritt unter anderem die ca. 380
österreichischen Fahrschulen bundesweit. (PM)
Rückfragehinweis:
und des Allgemeinen Verkehrs
Mag. Gritta Grabner
T (+43) 0590 900-3426
E [email protected]
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