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OTS0011   12. Apr. 2012, 08:13

LR Kaufmann: Baukulturelles Erbe erhalten, Identität bewahren

Weitere Landesbeiträge für die Denkmalpflege


Knapp 80.000 Euro werden vom Land für die Restaurierung von zwei baukulturell wertvollen Gebäuden im Bregenzerwald bereitgestellt. Das hat vor kurzem die Landesregierung auf Antrag von Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann beschlossen. "Unser baukulturelles Erbe ist Teil der Identität Vorarlbergs und muss daher unbedingt erhalten und geschützt werden", betont Landesrätin Kaufmann.

Das Land investiert Jahr für Jahr beträchtliche Mittel in die Denkmalpflege. Die Bewahrung und Pflege von historisch und kulturell bedeutenden Gebäuden werde in Vorarlberg als eine wichtige Aufgabe gesehen, so Kaufmann: "In den Bauwerken kommt die kulturgeschichtliche Entwicklung Vorarlbergs aussagekräftig zum Ausdruck. Der Blick auf diese Zeugen der Geschichte soll auch kommenden Generationen möglich sein". Im letzten Jahr sind wiederum mehrere Denkmalpflege-Projekte vom Land unterstützt worden, darunter ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Au-Schrecken und das ehemalige Kaplanhaus im Zentrum von Hittisau, das im Jahr 1789 erbaut wurde.

Im zweigeschossigen Gebäude in Au-Schrecken wurde eine Gesamtsanierung durchgeführt. Zu den denkmalrelevanten Arbeiten haben die Sanierung der Böden, die Baumeisterarbeiten an Keller- und Rückwand des Gebäudes, Fenster- und Türerneuerungen sowie die Schindelarbeiten gezählt. Das Bundesdenkmalamt bewilligte eine Förderung in Höhe von 25.000 Euro. Zu den denkmalrelevanten Arbeiten im zweigeschossigen Kaplanhaus in Hittisau gehörten die Arbeiten an den Fenstern, die Restaurierung der Türstöcke, der Holzdecken und Vertäfelungen, der Ofen sowie Dachstuhl und Dielenböden. Das Bundesdenkmalamt beteiligte sich mit 22.000 Euro. Ihren besonderen Dank spricht Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann in diesem Zusammenhang den engagierten Besitzern aus, die "mit größtem liebevollen persönlichen Einsatz und auch hohem finanziellen Aufwand" die Projekte umgesetzt haben.

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