• 11.04.2012, 14:12:54
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Smart Cities - Bures: "Österreich ist am Weg zur intelligenten Urbanität"

- Jedes 10. Smart City-Projekt in Europa findet in Österreich statt - 6 Sieger beim 2. Smart City-Call des Klima- und Energiefonds Wien (OTS) - "Smart Cities" heißt die verkehrs- und technologiepolitische Antwort, wenn es darum geht, mit den Herausforderungen wachsender Städte fertig zu werden. Schon heute verbrauchen Städte weltweit 75 Prozent der Energie und sind für 80 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Ohne den Einsatz moderner Technologien würden die wachsenden Ballungszentren automatisch zu noch mehr Staus, mehr Luftverschmutzung und noch mehr Energieverbrauch führen. Technologieministerin Doris Bures am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs: "Wir müssen mit knapper werdenden Ressourcen sorgsamer umgehen: Das sind wir unseren Kindern und unserer Umwelt schuldig. Energie muss außerdem ein für alle Menschen leistbares Gut bleiben. Warmes Wasser und beheizte Wohnungen dürfen keine Frage des Einkommens werden." Die Stadt der Zukunft setzt daher auf Gebäude, die keine oder wenig Energie von außen brauchen, auf umweltfreundliche Mobilität und ausreichend grüne, naturnahe Erholungsräume. Das BMVIT investiert seit mehr als zehn Jahren strategisch in die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien, die für die Etablierung "intelligenter Städte" maßgeblich sind. 70 Millionen fließen jährlich aus dem BMVIT-Budget in die Energieforschung - 2011 davon allein 43 Millionen über den Klima- und Energiefonds. Mit diesen Investitionen werden beispielsweise Lösungen für mehr Energieeffizienz in Gebäuden, solare Energieerzeugung oder E-Mobilität erarbeitet. Diese Forschungsförderungs-Strategie macht sich bezahlt: Österreich nimmt eine weltweite Spitzenposition bei Passivhäusern und der thermischen Solarenergie ein. So befindet sich mehr als ein Drittel der gesamten Passivhaus-Wohnfläche der EU im kleinen Österreich. Bei der thermischen Solarenergie liegt Österreich - gemessen an der Bevölkerungszahl - weltweit auf Platz vier. Zwtl.: Graz, Salzburg, Villach, Weiz-Gleisdorf, Hartberg und Rheintal siegen beim 2. Smart-City Call Über die jährlichen Smart City-Calls, die der Klima- und Energiefonds im Auftrag des BMVIT ausschreibt, sollen möglichst viele österreichische Städte oder Regionen auf den richtigen Weg zur intelligenten Urbanität gebracht werden. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, Theresia Vogel, dem Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl, Salzburgs Stadtchef Heinz Schaden und dem Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter präsentierte die Ministerin am Mittwoch die Ergebnisse des 2. Smart City-Calls des Klima- und Energiefonds. Eine international besetzte Expertenjury hat aus 18 eingereichten Projekten die besten gewählt. Die Siegerprojekte kommen aus Salzburg, Villach, Graz, Weiz-Gleisdorf, Hartberg und dem Rheintal. Die Smart-Projekte dieser Städte bzw. Regionen werden nun mit insgesamt 10,6 Millionen Euro gefördert. Geschäftsführerin Vogel freute sich "über das enorme Interesse an diesem Call und die hohe transdisziplinäre Qualität der eingereichten Projekte". Die sechs Projekte lösen Forschungsinvestitionen von 20 Mio. Euro und Infrastrukturinvestitionen von fast 100 Mio. Euro aus. Nähere Infos zum Call und den eingereichten Projekten finden sich im Internet unter www.smartcities.at bzw. www.klimafonds.gv.at. Der nächste Smart City-Call - es ist der 3. seit 2010 - wird im Herbst dieses Jahres ausgeschrieben und mit 8 Millionen Euro dotiert. "Wir wollen die gute Position Österreichs noch weiter ausbauen", so Ministerin Bures. Zwtl.: Österreich als Pionier und Exporteur Europaweit nimmt Österreich eine Vorreiterrolle bei Smart City-Technologien ein. Wie das deutsche Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation errechnet hat, findet jedes zehnte europäische Smart City-Projekt in Österreich statt. Österreichische Smart City-Technologie ist auch ein bedeutendes Exportgut: So wurde Österreich von China eingeladen, die 5-Millionen Stadt Nanchang zu einer Low-Carbon-City umzugestalten. Das Austrian Institute of Technology (AIT) hat den Zuschlag für diesen Entwicklungsplan bekommen. Bürgermeister Siegfried Nagl: "Innovative Stadtentwicklung" "Ich freue mich sehr, im Namen der BürgerInnen und Bürger von Graz diese Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Die Stadt Graz engagiert sich stark in den Themenfeldern Nachhaltigkeit und Ökologie. Neben der laufenden ÖV- und einer massiven Fernwärme-Offensive setzen wir auf konsequente Raumplanung und auf innovative Ansätze in der Stadtentwicklung." Bürgermeister Heinz Schaden: "Smarter städtischer Wohnbau" "In der Stadt Salzburg wurden die Weichen in Richtung Smart City gestellt. Das gilt insbesondere für den städtischen Wohnbau. Hinzu kommen anderweitige Maßnahmen wie die Effizienzkontrolle des städtischen Energieverbrauchs, die intelligenten Netze 'Smart Grids' oder die Modellregion für Elektromobilität. Das neue, innovative Projekt im Salzburger Stadtteil Gnigl, bei welchem ja die Errichtung eines Bildungscampus im Zentrum steht, bildet einen weiteren Baustein, der nicht nur energiepolitisch sondern auch bildungspolitisch hervorzuheben ist." Bürgermeister Helmut Manzenreiter: "Nachhaltige Energiewende" "Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern aus der Hightech-Wirtschaft, Energieversorgern und Forschungszentren unter Einbindung der Bevölkerung eine Smart City zu werden, um eine nachhaltige Energiewende herbeizuführen. Ganz konkret soll mit dem Projekt 'Vision Step I' ein ganzheitliches Smart-City-Konzept in einem Stadtteil von Villach entwickelt und umgesetzt werden." Zwtl.: Förderprogramm Smart Cities: Fortsetzung 2012 Das Förderprogramm "Smart Energy Demo - FIT for SET" des Klima- und Energiefonds wird auch 2012 fort gesetzt. Es werden dafür Fördermittel in Höhe von acht Millionen Euro zur Verfügung stehen. Geschäftsführerin Theresia Vogel: "Mit den Smart Cities beweisen wir seit 2010 europaweit Pioniergeist - zugunsten österreichischer Unternehmen und Institutionen. Die heimische Spitzenposition im Bereich klimaverträglicher, urbaner Technologien bauen wir mit unseren Programmen weiter aus. Wir bieten auch 2012 Kontinuität und Innovation in diesem Themenfeld." Folgende Projekte wurden zur Förderung durch das Präsidium des Klima- und Energiefonds genehmigt: Zwtl.: Leitprojekt: Steiermark: Smart City Project Graz Mitte Zwtl.: Kooperative F&E Projekte: ~ - Kärnten: Realising Villach's Smart City VIsion - Step I - Steiermark: iENERGY Weiz-Gleisdorf 2.0 - the power of a vision - Steiermark: Città Slow Hartberg demonstrates Smart City - Salzburg: Smart District Gnigl - Vorarlberg: Smart City Rheintal ~ Zwtl.: F&E Services - Begleitmaßnahmen: ~ - Demographie: Socio-demografic change and the dynamic of Austrian smart cities - Smart City Profile: Smart City Profiles - Finanzierungsmodelle: Smart Finance for Smart Cities ~ Detailportraits der einzelnen Projekte finden Sie unter www.klimafonds.gv.at/presse Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2847 Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at Rückfragehinweis: Mag. Katja Hoyer Tel.: 01/585 03 90-23 mailto:[email protected] www.smartcities.at und www.klimafonds.gv.at Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6046/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0165 2012-04-11/14:12 111412 Apr 12

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2847
Im Bild v.l.n.r.: Heinz Schaden (Bürgermeister von Salzburg), Siegfried Nagl (Bürgermeister von Graz), Theresia Vogel (Geschäftsführerin Klima- und Energiefonds), Doris Bures (Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie), und Helmut Manzenreiter (Bürgermeister von Villach)

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