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ORF III begrüßt Eva Maria Marold in "erLesen", baut die Wiener Ringstraße und erkundet die "Liechtenstein-Saga"

Am 10. April im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information begrüßt am Dienstag,
dem 10. April 2012, "Working Mom" Eva Maria Marold, Autor Andreas Salcher und Nestroy-Preisträger Peter Turrini. Bei Heinz Sichrovsky wird über wirkliche Not, bürgerlichen Mut und die richtige Definition von Glück geplaudert. Im Anschluss reist ORF III in jene Zeit, in der die Ringstraße ihr Gesicht erhalten hat und widmet sich außerdem einer 400 Jahre alten fürstlichen Sammeltradition.

"erLesen" mit Eva Maria Marold, Andreas Salcher und Peter Turrini (20.15 Uhr)

Kindererziehung, Haushalt und Arbeitsleben unter einen Hut zu bringen, ist für "Dancing Star" Eva Maria Marold nur eine Sache der logistischen Leistung. Ihre beiden Söhne können sich glücklich schätzen, denn die alleinerziehende Mutter scheint ein gutes Zeitmanagement zu besitzen. Was wirkliche Not bedeutet, hat sie in einem Waisenhaus in Ghana erfahren, wo sie einige Monate verbrachte und ihren Sohn adoptierte. Als "Working Mom" brilliert sie aber nicht nur im Privatleben, sondern auch auf der Bühne in ihrem gleichnamigen Programm: In einem kuriosen "Beichtgespräch" verpackt sie als geschiedene Mutter von vier Kindern Kritik an der Politik, am Schulsystem und am verblödeten Werbefernsehen. Mit Heinz Sichrovsky spricht sie über ihr liebstes Hobby: das Lesen. Statt durch das Fernsehprogramm zu zappen, liest die burgenländische Kroatin lieber drei bis vier Bücher gleichzeitig.

Für den Buchautor Andreas Salcher ein guter Ansatz, denn ebenso wie für Marold ist es auch für ihn an der Zeit, die Komfortzone zu verlassen und Widerstand zu leisten. Brauchen wir in jedem Raum einen Flachbildfernseher, um glücklich zu sein? Marold sieht es als Aufgabe der Eltern, den Kindern beizubringen, was Glück bedeutet. Da kommt ihr Salchers neues Buch "Ich habe es nicht gewusst" gerade Recht. Mit bewegenden Beispielen erklärt der Autor, dass nicht immer die Möglichkeit besteht, die großen Dinge in der Welt zu ändern, aber es möglich ist, die kleinen zu korrigieren. Schriftsteller Peter Turrini konzentriert sich indes auf seine Figuren, denen er zunehmend Dinge in den Mund legt, die er früher selbst gesagt hätte. Bei "erLesen" verrät er ferner, warum er 90 Prozent seiner schriftlichen Aufzeichnungen wegwirft, was er von Penisverlängerungen hält und warum er Natascha Kampuschs Buch faszinierend findet.

Kultur Universum: "Hinter den Fassaden: Die Geheimnisse der Wiener Ringstraße" (21.20 Uhr)

Eine große Straße mit einer großen Geschichte: Die Wiener Ringstraße besteht bereits seit mehr als 150 Jahren. Kurz vor Weihnachten im Jahr 1857 unterzeichnete Kaiser Franz Joseph den Erlass, der am Beginn dieser gigantischen Stadtumformung stand. Die Hauptstadt warf ihren mittelalterlichen Kokon ab und erbaute an Stelle der Stadtmauern eine Prachtstraße, die als Repräsentationsboulevard geplant wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts bekam Wien das Aussehen, für das es von Millionen Menschen weltweit geliebt wird. Aufwendige Computersimulationen und fantastische Bilder zeigen, wie anders diese Straße heute aussehen könnte, wäre sie so gebaut worden, wie es die Architekten vorgesehen hatten. Hollywoodstar und "Kind der Stadt" Maximilian Schell führt hinter die Fassaden und erzählt Anekdoten und Fakten aus der Vergangenheit. ORF III Kultur und Information reist in jene Zeit, in der die Ringstraße ihr Gesicht erhalten hat.

Kultur Universum: "Fürstliche Schätze: Die Liechtenstein-Saga" (22.15 Uhr)

Im Jahr 2003 wurde Wien zum Schauplatz eines Ereignisses von kunsthistorischer Dimension. Eine der größten Privatsammlungen der Welt kehrte aus Vaduz nach Wien zurück: die Sammlung Liechtenstein. Das Gartenpalais Liechtenstein im 9. Wiener Gemeindebezirk, wo die Sammlung seither zu bestaunen ist, erstrahlte nach zweijähriger Generalsanierung in neuem Glanz. Kurt Mayers außergewöhnliche Dokumentation erzählt die atemberaubende Geschichte einer Sammlung, die glanzvolle Einblicke in eine fürstliche Lebenswelt bietet und eine mehr als 400 Jahre alte Sammeltradition zum Leben erweckt.

Als einer der prominentesten Monarchen Europas erzählt Fürst Hans Adam II. von und zu Liechtenstein vom Leben und der Geschichte seiner Familie, eines Geschlechts, das seit dem Mittelalter die Entwicklung des Kontinents maßgeblich mitgeprägt hat. ORF III bereist neben Wien und Vaduz auch die ehemaligen Liechtensteinischen Besitztümer in Böhmen und Mähren wie das Schloss Lednice, das mittlerweile zu den meistbesuchten Baudenkmälern Tschechiens zählt. Spektakuläre Bilder und packende Erzählungen vereint mit persönlichen Schicksalen und barocker Lebenslust.

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