- 06.04.2012, 11:42:10
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Lembacher: Kinderbetreuung in NÖ richtet sich nach Wünschen der Familien, nicht nach denen der AK-NÖ
660 neue Kindergartengruppen und Ausbau von Schulischer Nachmittagsbetreuung um jährlich 25 Gruppen sprechen für sich
St. Pölten (OTS/NÖI) - "In Niederösterreich richtet sich der
Bedarf für Kinderbetreuung ausschließlich nach den Wünschen der
Eltern und der Kinder. So ist es gesetzlich geregelt, dass sich die
Kindergarten-Öffnungszeiten nach den Bedürfnissen der Eltern richten.
Sobald der Bedarf für drei Kinder gegeben ist, muss der Kindergarten
offen halten. Und jeder Gemeinde steht es frei, Kinderbetreuung von
Krabbelstuben über Tagesmütter bis hin zu Schulischer
Nachmittagsbetreuung anzubieten und die vielfältigen Förderungen des
Landes dafür in Anspruch zu nehmen. Wenn die AK-NÖ das
Betreuungsangebot in Niederösterreich schlechtredet, dann nur als
Auftragsgehilfe der Leitner-SPÖ", kommentiert Familien-Sprecherin
LAbg Marianne Lembacher die heutigen Meldungen der AK-NÖ.
"Die Familien in NÖ haben ein ganz natürliches Gefühl, was für
ihre Kinder am besten ist: Daher werden sehr kleine Kinder in
Niederösterreich kaum institutionell betreut, sondern in den Familien
selbst. Insgesamt besuchen in ganz NÖ nur 19 unter Einjährige eine
institutionelle Betreuungseinrichtung, in vielen Bezirken wird kein
einziges unter einjähriges Kind in Tagesbetreuungseinrichtungen oder
in Altersgemischten Gruppen betreut. Falls Kinder in diesem Alter
außerfamiliär betreut werden, so geschieht dies fast ausnahmslos
durch familienähnliche Institutionen wie Tageseltern oder Mobile
Mamis. Wir können den Familien in NÖ also getrost zutrauen, dass sie
die Bedürfnisse ihrer Kinder am besten kennen und sich aus den vielen
Angeboten das wählen, was für ihre Kinder am besten ist und wo sich
ihre Kinder am wohlsten fühlen", so Lembacher zur Betreuungssituation
bei den Kleinsten.
Zu Niederösterreichs Kindergärten informiert Lembacher: "Wir haben
in den letzten Jahren 660 zusätzliche Kindergartengruppen geschaffen,
in NÖ gibt es insgesamt nun in 1.067 Landeskindergärten mit 2.766
Gruppen insgesamt rund 55.000 Kindergartenplätze. Dass sich die
Öffnungszeiten immer mehr nach den Bedürfnissen der Eltern richten,
zeigen uns statistische Daten: 313 Kindergärten öffnen bereits
zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr, fast 300 Kindergärten haben an den
Wochentagen täglich 9 bis 10 Stunden offen, 200 sogar 10 bis 11
Stunden. Allein daran sieht man, dass sich die Öffnungszeiten unserer
Kindergärten tatsächlich nach den Bedürfnissen der Eltern richten und
eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf durchaus gegeben ist."
"Und im Bereich der Schulischen Nachmittagsbetreuung stehen für NÖ
bis zum Schuljahr 2014/15 rund 38,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Ziel ist es, pro Jahr mindestens 25 neue Gruppen einzurichten.
Derzeit besuchen bereits über 9.000 Kinder an mehr als 280
Schulstandorten eine Schulische Nachmittagsbetreuung in ihren
Gemeinden, weitere 8.000 Kinder werden in Horten betreut", so
Lembacher.
Bei allen Kinderbetreuungsangeboten zeigt sich: "Niederösterreichs
Eltern und Kinder schätzen die Flexibilität unserer Einrichtungen.
Nur durch individuelle stunden- und tageweise Lösungen schaffen es
die Familien in NÖ tatsächlich, Beruf und Familie zu vereinbaren.
Denn der Wunsch der Eltern in NÖ ist es nicht, die Kinder so bald und
so lange wie möglich in externen Einrichtungen betreuen zu lassen.
Das ist und bleibt allein der Bildungsgedanke von SP und AK-NÖ. Der
Wunsch der Familien in NÖ ist vielmehr, so viel Zeit wie möglich mit
ihren Kindern zu verbringen. Und für die Zeit, wo das nicht möglich
ist, stellen wir den Familien möglichst viele individuelle Angebote
für qualitätvolle Kinderbetreuung zur Verfügung", so Lembacher.
Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at
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