- 06.04.2012, 08:22:40
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Vorarlberg treibt mit Investitionsförderung Breitbandausbau voran
LH Wallner und LR Schmid: Flächendeckender Zugang und gute Qualität der Internetversorgung tragen zu hoher Standortattraktivität bei
Bregenz (OTS/VLK) - Das Land Vorarlberg will mit einer neuen
Initiative den Breitbandausbau weiter beschleunigen. Zusätzlich zu
den laufenden Programmen in dem Bereich erhalten ab Juli 2012
Vorarlberger Gemeinden und Betriebe finanzielle Unterstützung, wenn
sie in die Netz- bzw. Breitbandinfrastruktur investieren, informieren
Landeshauptmann Markus Wallner und die für Telekommunikationsfragen
zuständige Landesrätin Greti Schmid.
Die Maßnahme ziele auf eine hochwertige und kostengünstige
Breitbandinfrastruktur, von der Bevölkerung und Wirtschaft
gleichermaßen profitieren, erklärt Wallner. Gemeinden und Betriebe
bekommen auf ihre förderbaren Investitionskosten einen Zuschuss im
Umfang von 30 Prozent. Die Untergrenze der förderbaren Kosten beträgt
bei Projekten von Gemeinden 5.000 Euro, bei den Betrieben 10.000 Euro
(bei Kleinstbetrieben ebenfalls 5000 Euro), die Obergrenze liegt bei
100.000 Euro. "Die Verfügbarkeit von Breitbandtechnologie hat großen
Einfluss auch auf die Wettbewerbsfähigkeit unseres Produktions- und
Wirtschaftstandortes. Bis 2015 soll in Vorarlberg eine
flächendeckende Grundversorgung mit Breitbandinternet mit einer
Datenübertragungsrate von mindestens zwei Megabit pro Sekunde
hergestellt sein", kündigt der Landeshauptmann an.
Breitband: Wichtiger Standortfaktor
Landesrätin Greti Schmid verweist auf zahlreiche Studien, die
einen Zusammenhang zwischen Verbreitung und Qualität der
Informationstechnologien einerseits und Wirtschaftswachstum sowie
Produktivität einer Region andererseits nachweisen. In der
Investitionsförderung für Gemeinden und Betriebe, die entsprechende
Projekte im Bereich Netz- bzw. Breitbandinfrastruktur umsetzen, sieht
Landesrätin einen weiteren wichtigen Baustein, der nötig ist, um die
Breitbandstrategie des Landes zu realisieren. Ein anderer wichtiger
Impulsgeber sei die Initiative Breitband Austria 2013, durch die bis
2013 rund 1,6 Millionen Euro in die Qualität der
Breitband-Infrastruktur in Vorarlberg investiert werden. "Dabei
handelt es sich um regional zugeschnittene Lösungen, die den Zugang
zum Breitband-Netz verbessern und die Qualität der Versorgung
erhöhen", so Schmid. Das sei nötig, weil durch die Fülle an
Möglichkeiten, die das Internet inzwischen bietet, der
Bandbreiten-Bedarf ständig anwachse. Das Förderprogramm Breitband
Austria 2013 wird von Land, Bund und Europäischer Union gemeinsam
gespeist. Von der Unterstützung profitiere der ländliche Raum
besonders, betont die Landesrätin: "Das entspricht unserem Ziel, auch
außerhalb der Zentren, etwa in den ländlichen Tourismusregionen,
möglichst eine Vollversorgung herzustellen".
Die Breitband-Offensive, die das Land Vorarlberg mit 1. Juli 2012
startet, läuft vorerst bis Ende Dezember 2014. Es wird von Seiten des
Landes mit jährlichen Förderungen im Gesamtumfang von rund 300.000
Euro gerechnet.
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