- 05.04.2012, 09:45:32
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Verwaltungsreform - Bundesheer und Polizei stärken Zusammenarbeit bei der Ausbildung
Darabos und Mikl- Leitner: "Mehr Sicherheit für die Bevölkerung"
Wien (OTS/BMLVS) - Das Österreichische Bundesheer und die
Exekutive verstärken ihre Zusammenarbeit im Ausbildungsbereich. Zu
diesem Zweck wurde von beiden Ressorts ein Verwaltungsübereinkommen
unterzeichnet. Ziel des Übereinkommens ist es, die vorhandenen
Ausbildungseinrichtungen, Ausbildungsmittel und Ausbildungsangebote
möglichst wirtschaftlich, sparsam und zweckmäßig zu nutzen, die
Zusammenarbeit zu vertiefen und für beide Ressorts eine
"Win-Win-Situation" zu erreichen. "Gerade in Zeiten des Sparpakets
ist es uns wichtig, dass vorhandene Ressourcen - von Sportplätzen bis
zu Schulungsprogrammen - gemeinsam genutzt werden", so
Innenministerin Mikl-Leitner. "Wir schaffen neue
Ausbildungsmöglichkeiten, die ein Ressort alleine nicht erbringen
könnte. Diese Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ministerien ist
gelebte Verwaltungsreform", betont Verteidigungsminister Norbert
Darabos. Damit leiste man einen wichtigen Beitrag zur umfassenden
Sicherheitsvorsorge.
"Unsere Arbeit zeigt tagtäglich, dass die Herausforderungen an unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vielschichtig sind, die gegenseitige
Unterstützung klappt dabei bereits sehr gut. Ob im alpinen Bereich
oder bei Spezialeinsatzkräften, die gegenseitige Unterstützung kann
durch eine teilweise gemeinsame Ausbildung noch weiter verbessert
werden", betonte die Innenministerin. "Neue und vielschichtige
Herausforderungen können nur durch ein enges Zusammenwirken aller
relevanten Akteure bewältigt werden", so der Verteidigungsminister.
Die getroffene Übereinkunft sei daher in erster Linie als
Dienstleistung für die Österreicherinnen und Österreicher zu
begreifen: "Wir sorgen dadurch für ein Mehr an Sicherheit für die
Bevölkerung", betonten Mikl-Leitner und Darabos.
Diese gegenseitige Unterstützung bei Ausbildungsvorhaben betrifft
unter anderem Spezialausbildungen zwischen BM.I (u.a. COBRA, WEGA)
und BMLVS (Spezialeinsatzkräfte) in den Bereichen der
Fallschirmsprung-, Tauch- und Nahkampfausbildung. Außerdem soll
vorhandene Infrastruktur wie Übungs-, Schieß- und Sprengplätze,
Lehrsäle und Sportanlagen verstärkt gemeinsam benutzt werden. Im
Bereich der Spezialeinsatzkräfte bedeutet dies beispielsweise, dass
das Jagdkommando für die Tauch- und Nahkampfausbildung die
Möglichkeit bekommt, Ausbildungseinrichtungen der COBRA in Wiener
Neustadt (z.B. Hallenbad) zu nutzen. Im Gegenzug kann die COBRA für
ihre Fallschirmausbildung auf das Flugfeld des Bundesheeres in Wr.
Neustadt zurückgreifen.
Das unterzeichnete Verwaltungsübereinkommen soll die Bereiche
gegenseitiger Unterstützung bei Ausbildungsvorhaben festlegen, die
Verfahren zur Inanspruchnahme vereinbaren, sowie grundsätzlich die
Abgeltung auftretender Kosten regeln.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport Mag. Stefan Hirsch, Pressesprecher des Bundesministers Tel.: 050201-1020145 mailto:[email protected] oder Kommunikation/Presse Tel: +43 664-622-1005 [email protected] http://www.bundesheer.at
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