- 04.04.2012, 12:04:21
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PV-Förderung des Klimafonds mit lachendem und weinendem Auge
Kronberger fordert Entdeckelung der PV-Förderung aus volkswirtschaftlichen Gründen
Wien (OTS) - Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht
der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) die heute vom
Umweltminister vorgestellte Förderung des Klimafonds. "Die von den
Oppositionsparteien bereits im Vorfeld zu Recht kritisierte Kürzung
der Gesamtfördersumme von 45 Millionen auf 25,5 Millionen Euro ergibt
volkswirtschaftlich keinen Sinn, da der Staat pro errichteter Anlage
über Mehrwertsteuer und andere Steuerleistungen mehr einnimmt, als er
an Förderungen ausschüttet", erklärt Hans Kronberger vom PVA. Für die
Zukunft wird angestrebt, dass die Mengenbegrenzung gänzlich fällt,
nicht zuletzt deswegen, weil Österreich im Jahr 2011 Energie im Wert
von über 15,7 Milliarden Euro aus dem Ausland zukaufen musste. Jede
im Inland bereitgestellte Kilowattstunde an elektrischem Strom ist
ein Stück Atomstromausstieg und Schonung der Staatskasse. Sowohl
Versorgungssicherheit als auch dauerhafte Preisstabilität können
gewährleistet werden.
PV-Preise dramatisch gesunken
Erfreulich ist die Tatsache, dass in den letzten vier Jahren die
Fördersumme von 2.800 auf 800 Euro pro Kilowattpeak reduziert werden
konnte. Die Photovoltaik hat damit eindrucksvoll bewiesen, dass sie
in nur vier Jahren eine Kostenreduktion an Förderbedarf von 71,4
Prozent erreicht hat. Hans Kronberger: "Es gibt kein besseres
Argument dafür, dass die Photovoltaik im Stromsystem der Zukunft eine
bedeutende Rolle spielen wird!"
Rückfragehinweis:
Bundesverband Photovoltaic Austria Carmen Pihan Neustiftgasse 115A/19, 1070 Wien Telefon: +43 (0)1 522 35 81 mailto:[email protected] www.pvaustria.at
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