- 04.04.2012, 11:48:46
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ÖAMTC Fahrtechnik räumt mit Spritspar-Mythen auf
Günstiger fahren durch Nachtanken bei Billig-Tankstellen und richtige Fahrweise
Wien (OTS) - Die Spritpreise klettern in nie dagewesene Höhen.
Aktuell liegen die höchsten Preise für Superbenzin bei 1,649 Euro pro
Liter und für Diesel bei 1,599 Euro pro Liter. Die günstigsten
Anbieter sind hingegen bis zu 23 Cent pro Liter billiger. "Erkennt
man auf der Fahrt ins Osterwochenende bei einer Tankstelle Super
unter 1,5 oder Diesel unter 1,4 Euro, lohnt es sich nachzutanken. Man
kann aber auch durch Änderung des eigenen Fahrverhaltens 15 Prozent
Sprit einsparen. Weitere zehn Prozent Kraftstoff können durch
Maßnahmen beim Auto eingespart werden", weiß Hermann Wirrer,
zertifizierter Eco Trainer der ÖAMTC Fahrtechnik. Der Fahrtechnik
Profi räumt mit ein paar Mythen rund ums Spritsparen auf und gibt
Tipps, wie man den Kraftstoffverbrauch tatsächlich senken kann.
* Mythos 1: Spritsparend fahren ist Zeitverlust. "Ökonomisches
Fahren bedeutet nicht langsames Fahren. Im Gegenteil: Wer
vorausschauend und möglichst konstant fährt, Rollphasen nützt und
weiß, wie er sein Fahrzeug durch entsprechende Fahrweise im
Bewegungsfluss halten kann, ist auf jeden Fall gleich schnell, oft
sogar schneller am Ziel", weiß der Eco Trainer der ÖAMTC Fahrtechnik.
* Mythos 2: Fahrzeug im Leerlauf rollen lassen. "Ein Fahrzeug im
Leerlauf braucht Kraftstoff, damit der Motor nicht abstirbt. Ist ein
Gang eingelegt und das Auto rollt, verbraucht man keinen Kraftstoff.
Rollen bedeutet daher einfach Fuß weg vom Gas", erklärt der Eco
Trainer der ÖAMTC Fahrtechnik. Leerlauf-Rollphasen sind nur dann
sinnvoll, wenn die Rollphase mindestens doppelt so lange ist und das
Fahrzeug dabei nicht schneller wird.
* Mythos 3: Ab 20 Sekunden Standzeit Motor abstellen. "Bei kurzen
Wartezeiten ist zu bedenken, dass jeder Startvorgang Verschleiß an
Motor, Starter und Batterie hervorruft. Wenn man nach vielen
Startvorgängen eine neue Batterie kaufen muss, wird der Kauf mehr
Kosten verursachen, als man sich möglicherweise erspart hat", stellt
der Experte der ÖAMTC Fahrtechnik klar. Ausnahme sind Fahrzeuge mit
Start/Stopp-Funktion. "Wenn man aber - z. B. am Bahnübergang - länger
im Auto warten muss, sollte man den Motor abstellen", so Wirrer.
ÖAMTC-Tipps für wirtschaftliches Fahren
Zusammenfassend, so der Eco Trainer der ÖAMTC Fahrtechnik, kann
man alle Tipps auf drei Punkte reduzieren:
* Fahrzeug, wenn möglich, in Bewegung halten.
* So gleichmäßig und konstant wie möglich fahren.
* Rollphasen, wie beschrieben, so oft wie möglich nutzen.
Darüber hinaus empfiehlt der Eco Trainer der ÖAMTC Fahrtechnik,
Geräte wie Klimaanlagen, Sitz- oder Standheizungen unbedingt
auszuschalten, wenn man sie nicht benötigt. Der Tempomat sollte
hauptsächlich auf Autobahnen eingesetzt werden. Hilfe bietet der
Bordcomputer. "Bordcomputer geben Auskunft über den Momentan- oder
Durchschnittsverbrauch. Dadurch erhält man ein Feedback über den
eigenen Fahrstil", erklärt Wirrer. Wichtig ist auch, dass das
Fahrzeug in einwandfreiem Zustand ist: Zu geringer Reifendruck treibt
den Kraftstoffverbrauch, ein verschmutzter Luftfilter, alte
Zündkerzen oder eine fehlerhafte Elektrik reduzieren die
Motorleistung und treiben den Verbrauch ebenfalls gewaltig in die
Höhe. Außerdem sollte man Dachträger nach Gebrauch demontieren und
keine unnötigen Lasten mitführen", sagt der Eco Trainer der ÖAMTC
Fahrtechnik abschließend.
Ausführliche Spritspar-Tipps findet man online unter www.oeamtc.at
.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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