• 03.04.2012, 09:48:23
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Blecha: Wenn Lücken einnahmenseitig entstehen, dann müssen sie einnahmenseitig gefüllt werden

Kampf um Finanztransaktionssteuer nicht aufgeben, Potential bei Vermögenszuwächsen.

Wien (OTS) - Für den Chef der größten Seniorenorganisation
Österreichs, Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha ist es ein
klarer Fall: "Wenn beim Stabilitätspaket Lücken entstehen, weil
veranschlagte Einnahmen nicht lukriert werden können, müssen neue
Einnahmemöglichkeiten diese Lücken füllen!"

Blecha nimmt Bezug auf die Finanztransaktionssteuer, die er für
"europaweit unerlässlich" hält: "Österreich darf den Kampf darum
nicht aufgeben. Vielleicht kommt sie in veränderter Form." Der
Pensionistenverbands-Präsident sieht für den Fall einer
Einnahmenlücke "großes Potential" bei einer stärkeren Besteuerung von
Vermögenszuwächsen.

Blecha: "Die Menschen stöhnen unter der Abgabenlast für ihre
unmittelbaren Bedürfnisse, Arbeits- und Erwerbseinkommen sind
international gesehen sehr hoch besteuert. Im Gegensatz dazu ist
Österreich ein Steuerparadies für Vermögende. Dieses Missverhältnis
ist zu beseitigen, die Menschen wollen auch erkennen, dass man sozial
gerecht sparen kann", so Becha abschließend.

Rückfragehinweis:
Pensionistenverband Österreichs, [email protected]
Daniel Auer, Tel. 01/313 72-31

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