• 02.04.2012, 10:50:46
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Endlich überflüssige Kilos loswerden

Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team hilft im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien beim Ausstieg aus dem Teufelskreis von Diätversuchen und Frustessen.

Wien (OTS) - Jeder zehnte Österreicher ist zu schwer. Und die
Kilos zu viel drücken nicht nur auf das Wohlbefinden, sie stellen
auch einen gesundheitlichen Risikofaktor dar: Diabetes, Bluthochdruck
oder Herzleiden sind häufige Folgen von Adipositas, wie der
medizinische Fachausdruck für Übergewicht lautet, aber auch Gelenke
und der Haltungsapparat werden in Mitleidenschaft gezogen.

Für viele Betroffene bringt Übergewicht außerdem massive
Einschränkung im Alltag: "Ich war jahrelang nicht im Theater, Kino
oder Konzert, weil ich auf den Sitzen dort keinen Platz hatte. Mein
Gewand konnte ich mir nicht nach Farbe oder Schnitt aussuchen,
sondern ausschließlich danach, ob es halbwegs passte", erzählt etwa
Elisabeth Jäger, Präsidentin der Adipositas-Selbsthilfegruppen
Österreichs, im neuen Vinzenz magazin.

Eine Gewichtsreduktion ist der größte Wunsch der meisten
Betroffenen. Aber guter Wille und Diät reichen meist nicht aus, um
dauerhaft schlank zu werden. Dem Abnehmen folgt häufig wieder die
Gewichtszunahme - Jojo-Effekt nennen das die Mediziner. Die Gründe,
weshalb es vielen so schwer fällt, auf Dauer Kilos zu verlieren, sind
einerseits in der Psyche zu finden, aber auch die Biochemie des
Körpers und die Genetik spielen eine Rolle: "Zahlreiche Hormone sind
mitverantwortlich für das Empfinden von Hunger und Sättigung. Aber
wir wissen noch nicht genau, wie sie zusammenspielen und warum sich
manche Menschen nie satt fühlen", erläutert Primarius Univ.-Prof. Dr.
Mag. Alexander Klaus, Vorstand der Abteilung für Chirurgie im
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien.
Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien bietet eine hoch
engagierte Mannschaft Übergewichtigen Unterstützung, um aus dem
Teufelskreis von Diätversuchen und Frustessen auszusteigen. In dem
interdisziplinär zusammengesetzten Team arbeiten neben Chirurgen und
Internisten auch Psychologen und Diätexperten mit. Dementsprechend
vielfältig sind die Möglichkeiten. Sie reichen von spezieller Diät
über intensive Sportprogramme bis zum zeitlich begrenzten Einsatz von
Medikamenten.
In schweren Fällen - bei einem BMI von über 40 oder im Zusammenhang
mit Begleiterkrankungen und BMI über 35 - stehen im Krankenhaus der
Barmherzigen Schwestern Wien auch operative Methoden zur Verfügung:
"Es gibt zwei Möglichkeiten: Wir verkleinern den Magen etwa mittels
eines Magenbandes oder eines Magenbypasses, sodass die Patienten
weniger Kalorien zu sich nehmen können. Oder wir verkürzen den Darm,
was dazu führt, dass weniger Kalorien durch den Verdauungstrakt
aufgenommen werden", erklärt Chirurg Alexander Klaus in der neuen
Ausgabe des Vinzenz-Magazins.
Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien und auch im
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz hilft man außerdem bei
einem Problem, das Betroffene oft nach großer Gewichtsabnahme plagt:
Erschlaffte Hautlappen, die in Falten vom Bauch, Gesäß, Oberschenkeln
oder Oberarmen hängen. "Vor der OP müssen aber die Patienten bereits
einen Body Mass Index unter 30 erreicht und konsequent gehalten
haben", erläutert Primarius Dr. Thomas Hintringer, der die Abteilung
für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie im
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz leitet. Etwa 50
sogenannter Bodylifts werden dort pro Jahr durchgeführt. Die
Operation bringt den Patienten nach der Gewichtsreduktion endlich das
gewünschte neue Körpergefühl wie eine Studie zeigte: Erst wenn die
Figur modelliert ist, freuen sich die Erschlankten über die neue
Lebensqualität.
In einem weiteren Thema im aktuellen Vinzenz magazin geht es um
Skoliose-Therapie bei Jugendlichen, ein Gebiet, auf dem das
Orthopädische Spital Speising Besonderes leistet. Physiotherapie
alleine oder in Verbindung mit einem Korsett und in dramatischen
Fällen eine Operation werden dort eingesetzt, um langfristige Schäden
durch die Wirbelsäulenverkrümmung zu vermeiden oder zu lindern.
Geboten wird hier ebenfalls Hilfe auf allen Ebenen: So bietet das
Spital den Jugendlichen auch psychologische Hilfe an, um sie für das
(mühsame) Tragen des Korsetts richtig zu motivieren.
Fragen zu einem für die Betroffenen meist unangenehmen Thema
beantwortet im neuen Vinzenz-Magazin OA Dr. Johannes Huber vom
Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried: Es geht um Inkontinenz
und die Hilfe, die ein Blasenschrittmacher in solchen Fällen bietet:
"Bringen medikamentöse oder konservative Therapien keinen Erfolg
trägt der Schrittmacher dazu bei, die Symptome zu lindern oder
gänzlich zu beseitigen und den Betroffenen ein Leben wieder wie zu
früheren Zeiten zu ermöglichen", meint der Urologe.

Das neue Vinzenz Magazin mit vielen weiteren interessanten Beiträgen
steht ab sofort unter www.vinzenzgruppe.at zum kostenlosen Download
im pdf-Format bereit.

Rückfragehinweis:

Annemarie Kramser
   Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH, Wien
   Leitung Kommunikation
   Gumpendorfer Straße 108, 1060 Wien
   Mobil : +43 /664 412 50 39
   E-Mail :[email protected]
   www.vinzenzgruppe.at

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