- 02.04.2012, 09:48:01
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Wiener Charta: Ende der ersten Online-Phase
Wien (OTS) - 1.848 Vorschläge für Themen, die die Wienerinnen und
Wiener diskutieren wollen, werden in die nächste Phase der Wiener
Charta einfließen. Diese Vorschläge sind auf www.charta.wien.at
nachzulesen - und sie lassen erkennen, dass sich viele
unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beteiligt und eine breit
gefächerte Themenpalette erstellt haben. Inhaltlich zeigt sich, dass
viele Aspekte des Zusammenlebens eine Rolle spielen.
Themenschwerpunkte sind: das Verhalten im öffentlichen Raum und in
den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Gestaltung des öffentlichen
Raums und von Beziehungen wie jene zu den NachbarInnen oder das
Miteinander unterschiedlicher VerkehrsteilnehmerInnen. Es geht um die
gemeinsame Sprache Deutsch und die Sprachenvielfalt ebenso wie um
Sauberkeit, die Interessen älterer Personen und von
Kindern/Jugendlichen sowie um das Verhältnis von Mann und Frau. Die
eingereichten Vorschläge wurden mehr als 45.600 mal mittels
Like-Button bewertet und damit auch von Personen bekräftigt, die
selbst keine Beiträge eingebracht haben.
197 Partnerorganisationen machen mit
Neben engagierten Wienerinnen und Wiener haben sich im Laufe der
letzten beiden Wochen auch immer mehr Organisationen, Vereine und
Firmen gemeldet, die Partnerorganisation der Wiener Charta sein
wollen und eigene Gesprächsrunden veranstalten werden oder das
Projekt in anderer Form unterstützen wollen. Derzeit sind bereits
knapp 200 Institutionen angemeldet, darunter die Sozialpartner,
Religionsgemeinschaften, einige Institute der Universität Wien,
Vereine sowie größere und kleinere Unternehmen. Während die Phase des
Themensammelns vorbei ist, kann man sich während der gesamten
Projektdauer als Partner der Wiener Charta deklarieren.
Nächste Phase: Charta-Gespräche beginnen am 13. April
In den nächsten Tagen werden die bisher eingebrachten Themen von
einem unabhängigen Beirat in Themenblöcke zusammengeführt und diese
werden am 13. April der Öffentlichkeit präsentiert. Mit diesem Tag
können auch die ersten sogenannten Charta-Gespräche beginnen. Diese
bilden das Herzstück der Wiener Charta, denn hier geht es darum, alle
Meinungen zu hören und zu berücksichtigen. Diese intensive
Auseinandersetzung darüber, was die Wienerinnen und Wiener im
Zusammenalben in Wien stört und was besser laufen könnte, soll
zwischen Mitte April und Mitte Oktober im Rahmen vieler
Gesprächsrunden stattfinden.
Die Wiener Charta ist ein BürgerInnenbeteiligungsprojekt der Stadt
Wien. In unterschiedlichen Phasen sind Wienerinnen und Wiener
eingeladen, zu definieren, wie sie sich die Eckpunkte des
Zusammenlebens in der Stadt zukünftig vorstellen. Dabei geht es nicht
um Wünsche an die Verwaltung oder die Politik sondern darum, was
jedeR selbst bereit ist zu tun und was man von den jeweils anderen
erwartet.
Information: www.charta.wien.at
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/rk/ Eva Gassner Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53) Telefon: 01 4000-81850 E-Mail: [email protected]
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