• 30.03.2012, 14:16:15
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Schieder: Höhere Finanzstrafen und Verschärfungen bei den Grundsätzen der Unternehmensführung

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des heute im Bundesrat diskutierten
Stabilitätsgesetzes kommt es auch zum Beschluss wichtiger
Gesetzesvorhaben, wie dem Corporate Governance Kodex und der
Verschärfung bei den Finanzstrafen. "Ab dem 1. Mai können Delikte,
wie etwa Geldwäsche oder Marktmanipulation, mit einer Geldstrafe von
bis zu 150.000 Euro geahndet werden, womit sich der Höchststrafrahmen
verdoppelt. Damit ist eine Höhe erreicht, die eine abschreckende
Wirkung hat", hält Finanzstaatssekretär Andreas Schieder fest. ****

Im Bereich der Corporate Governance kommt es zu Verbesserungen bei
der Transparenz, mehr Diversität sowie der Schaffung langfristiger
Anreize für Manager. "In Zukunft müssen sich Managergehälter in
Aktiengesellschaften am langfristigen Unternehmenserfolg orientieren.
Außerdem wird die von nun an verpflichtende Einzelveröffentlichung
von Vorstandsbezügen zu mehr Transparenz führen. Mehr als 40 Prozent
der ATX-Unternehmen haben die bereits bestehende Empfehlung bisher
ignoriert. Daher müssen nun angemessene gesetzliche Schritte gesetzt
werden", so Schieder.

"Verstärkt werden auch die Bemühungen um mehr Diversität in
Aufsichtsräten. In Zukunft werden Unternehmen bei Bestellungen von
Aufsichtsräten gesetzlich verpflichtet, Aspekte der Diversität in
Hinblick auf das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen
Mitgliedern des Aufsichtsrates, des Alters und der Internationalität
zu berücksichtigen", sagt Schieder. (Schluss) mo/mp

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Tel.: 01/53427-275
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