- 30.03.2012, 12:39:48
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BZÖ-Haubner: Causa Telfs als Beweis für Absurdität des Schulsystems
BZÖ fordert Schulkompetenzen an Bund übertragen und Abschaffung der Schulsprengel
Wien (OTS) - "Es darf nicht sein, dass die Politik entscheidet, in
welche Schulform ein Kind aufgenommen wird. Wenn der Bürgermeister
ein Mitspracherecht hat, ob ein Kind die neue Mittelschule oder die
AHS besucht, dann ist das ein Beweis für die Absurdität des
österreichischen Schulsystems. Es ist völlig inakzeptabel, dass die
Politiker willkürlich darüber urteilen, in welche Schulform ein Kind
gesteckt wird", so BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner in
Bezug auf Vorfälle in Telfs in Tirol, wo Schüler trotz AHS-Reife
nicht in die AHS aufgenommen wurden, nur um die Schülerzahlen in den
Hauptschulen zu halten.
Diese Situation sei Folge des Kompetenzwirrwarrs im Bildungssystem,
so Haubner. "Das BZÖ verlangt, dass die Schulkompetenzen dem Bund
übertragen und die starren Schulsprengel abgeschafft werden. Ein
diesbezüglicher BZÖ-Antrag liegt seit 2011 im Parlament und wurde von
den Regierungsparteien vertagt. Weiters müssen wir rasch in Richtung
gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jäjhrigen gehen. Denn auch die viel
zur frühe Selektion ist für Probleme wie in Telfs verantwortlich", so
die BZÖ-Bildungsprecherin.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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