• 30.03.2012, 11:10:43
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Stübing - BZÖ-Grosz: SPÖ-Ministerin Schmied wälzt Verantwortung auf Steiermark ab

Neuerlicher BZÖ-Antrag von steirischen SPÖ und ÖVP-Abgeordneten abgelehnt - BZÖ-Abgeordnete statten Stübing am 1. April einen Solidaritätsbesuch ab

Graz/Wien (OTS) - Im Rahmen der Nationalratssitzung hat das BZÖ
neuerlich einen Entschließungsantrag zur Förderung des einzigartigen
Freilichtmuseum Stübing durch die Bundesregierung eingebracht. Dieser
wurde wieder einmal mit Stimmen steirischen SPÖ und ÖVP-Abgeordneten
abgelehnt. SPÖ-Ministerin Claudia Schmied meinte im Zuge der
Plenardebatte überhaupt, dass die Kompetenz über das Freilichtmuseum
Stübing in Zukunft an das Land Steiermark übergehen sollte. Nach
Plänen der Kulturministerin soll das Land Steiermark in Zukunft
Hauptförderer des Freilichtmuseums sein, der Bund will sich gänzlich
aus geltenden Verträgen verabschieden. "Jeder Fäkalkünstler wird von
dieser Ministerin mit Millionen von Euro überschüttet, für
Österreichs größtes Freilichtmuseum gibt es nicht einmal 300.000
Euro. Die skandalöse Wiener Kunsthallenleitung wurde mit Millionen
Euro zugeschüttet, das Wiener Volkskundemuseum hingegen von Schmieds
Sektionschef an den Rand des Ruins gedrängt. Die Kulturpolitik von
Schmied und ihren Handlangern ist gescheitert", so der steirische
BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz am Freitag in Graz, der auch überlegt, bei
nächster Gelegenheit einen Misstrauensantrag gegen die Ministerin im
Nationalrat einzubringen. "Meine Geduld mit dieser BSA-Dame - die
schon erfolgreich die Kommunalkredit in den Ruin geführt hat - ist zu
Ende. Das zwei Jahre andauernde Bittstellen hat ein Ende! Wer nicht
hören will, muss fühlen", so Grosz. Er werde gegen Schmied und ihre
Amtsführung eine Reihe von parlamentarischen Anfragen als
Rechnungshofsprecher einbringen.

Die steirischen BZÖ-Abgeordneten Gerald Grosz, Martina Schenk,
Obstlt. Kurt List und Dr. Wolfgang Spadiut werden daher dem
Freilichtmuseum Stübing pünktlich zum Saisonstart am kommenden
Sonntag, den 1. April um 10.00 Uhr einen Solidaritätsbesuch
abstatten. "Wer seine Herkunft nicht kennt, wird die Gegenwart nicht
verstehen und die Zukunft nicht gestalten können. Das Freilichtmuseum
Stübing ist eine Heerschau der steirischen Herkunft und Geschichte",
so die steirischen BZÖ-Mandatare.

Die zwei Jahre andauernde Diskussion um die finanzielle Absicherung
sei verantwortungslos und schändlich. Das BZÖ habe mehrere Anträge
und Anfragen im Nationalrat eingebracht, sogar ein Mehrheitsbeschluss
zur finanziellen Absicherung des Museums sei erzwungen worden.
Stübing gehöre zu den einzigartigsten Freilichtmuseen Stübing, es
erwirtschafte zudem mehr als 50 Prozent der Kosten selbst, erinnert
Grosz. "Ministerin Schmied soll mir ein Museum in Österreich zeigen,
dass mehr als die Hälfte seiner Kosten selbst hereinbringt. Im
Gegensatz zu den Förderwaschmaschinen sozialistischer "Kunst" ist in
Stübing jeder Cent gut investiert. Es ist schlichtweg peinlich, dass
fünf Ressorts die jährliche Gesamtfinanzierung von 300.000 Euro in
Frage stellen", so Grosz.

Rückfragehinweis:
BZÖ-Steiermark/Presse

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