• 29.03.2012, 10:50:38
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AktionsGemeinschaft: Forum Hochschule offenbart bildungspolitische Demenz und Realitätsferne der ÖH-Exekutive

Wien (OTS) - Einmal mehr trägt die Bundes-ÖH mit ihrer
Präsentation zum Forum Hochschule ihre Aversion gegen Leistung und
ihre Realitätsferne österreichweit offen zur Schau. Die regelrechte
Wahnwitzigkeit der Forderung nach verpflichtender Berieselung mit
Genderthemen in allen Studienrichtungen zeigt sehr deutlich, wie weit
entfernt die Exekutive von ernsthafter Interessensvertretung ist.
Auch das Abschaffen jeglicher Leistungsstufen offenbart den
bildungspolitischen Wahnsinn der ÖH und deutet. "Null und eins ist
ein Thema für Informatiker, nicht für die Benotung der Leistung von
300.000 Österreichischen Studierenden", kommentiert Martin Brenner,
Bundesobmann der AG und führt weiter aus: "Das Abschaffen der
Leistungsbeurteilungen wäre nach dem offenen Hochschulzugang der
zweite Schritt, um die österreichische Hochschulpolitik endgültig
international lächerlich zu machen."

Warum die ÖH nicht gleich den gratis Master für alle zur Matura
fordert, bleibt dem Bundesobmann der AktionsGemeinschaft ein Rätsel.
"Geht es nach der ÖH, können Studierende damit rechnen, nicht nur auf
den Gängen zu sitzen, sondern künftig gleich über den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk ihr Einheits-Gender-Studium vorgekaut
zu bekommen - jegliche Leistungsüberprüfung natürlich
ausgeschlossen.", resümiert Brenner die Einstellung der ÖH.

Lukas Volker, bildungspolitischer Referent der AG und bis vor
kurzem Vorsitzender der ÖH Leoben, stellt sich vor allem die Frage,
warum so viel Altes und nichts Neues umgesetzt wurde: "Vieles darin,
wie etwa die Mitgestaltung der Lehrveranstaltungen durch Studierende
gilt bereits gesetzlich. Nur weil sich die ÖH-Funktionäre an der Uni
Wien mit unwichtigeren Themen wie dubiosen Cafebetrieben und
politischer Repression auseinandersetzten, bedeutet dies nicht, dass
es anderswo nicht bereits seit Langem funktioniert." Die
ÖH-Bundesvertretung ist gut damit beraten, bei ihren
Lagebeurteilungen über den Tellerrand der Uni Wien hinauszublicken.
Denn das Gros der Univertretungen leistet tolle Arbeit und ist in
Prozesse an den Unis konstruktiv eingebunden.

Rückfragehinweis:
Martin Brenner
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft
mobil.: 0650 / 74 29 355
mail: [email protected]

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