- 29.03.2012, 10:44:32
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Leichtfried: Bundeskanzler Faymann setzt sich weiterhin für Finanztransaktionssteuer ein
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament Jörg
Leichtfried betonte heute, Donnerstag, dass sich Bundeskanzler Werner
Faymann vehement für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer
einsetzt. "Bundeskanzler Faymann ist in Sachen FTS eine treibende
Kraft in Europa." Der Bundeskanzler nutze jedes europäische Treffen,
um sich für die Finanztransaktionssteuer stark zu machen. "Er gibt
auch jetzt nicht auf, nur weil sich die deutsche Bundesregierung
nicht auf eine gemeinsame Linie in Fragen der FTS einigen kann.
Bundeskanzler Werner Faymann ist ein überzeugter Verfechter dieser
Idee", unterstrich der SPÖ-Politiker.****
Österreich war eines der ersten Länder in Europa, die sich für eine
strenge Regulierung der Finanzmärkte und die Einführung der FTS
eingesetzt haben. "Damit standen wir lange alleine da. Mittlerweile
sind EU-Parlament und EU-Kommission sowie viele weitere Länder von
der Idee überzeugt", betonte Leichtfried. Der Bundeskanzler habe auch
klar gemacht, dass es Alternativen zur europaweiten FTS geben könne,
wenn sich diese nicht durchführen lässt. "Etwa die Einführung der FTS
in der Euro-Zone", erläuterte Leichtfried.
Neben den Erfolgen in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit habe
EU-Kommissionspräsident Barroso bei seinem Besuch in Wien den großen
Einsatz Österreichs für die Finanztransaktionssteuer lobend
hervorgehoben. "Wir brauchen neue und gerechte Einnahmen auf EU-Ebene
- und zwar aus dem Finanzsektor. Die SPÖ wird sich unter Werner
Faymann auch weiterhin dafür einsetzen", machte Leichtfried klar.
(Schluss) sc/mp
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