- 28.03.2012, 11:11:07
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"Eco" mit Kassastürzen und Zinsen-Checks
Am 29. März um 22.30 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das
ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 29. März 2012, um 22.30 Uhr
in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
Kassasturz: die umstrittenen Geldquellen der österreichischen
Parteien
Demokratie kostet Geld. Österreichs politische Parteien zapfen
deshalb praktisch alle Geldquellen an, die sich anbieten. Sie
finanzieren sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuwendungen naher
Organisationen wie Kammern, Vereinigungen oder Gewerkschaften, über
"Parteisteuern" von Mandataren bis zur Parteienfinanzierung von Bund,
Ländern und Gemeinden. Rund 300 Millionen Euro machen die
Gesamteinnahmen der Parteien aus. Offensichtlich, so zeigt es der
heftige Schlagabtausch rund um den
Korruptions-Untersuchungsausschuss, sind bestimmte Quellen jedoch
besonders anfällig für politische Korruption. Wobei nicht die
staatliche Parteienfinanzierung aufregt, sondern Intransparenz und
praktische Handhabung bei der Finanzierung des Systems. "Eco" zeigt
anhand konkreter Zahlen, wie sich die einzelnen Parlamentsparteien
und ihre Parteiakademien offiziell finanzieren - und welche
Graubereiche demnächst verschwinden könnten.
Kampf den Steuerbetrügern: Stärken und Schwächen der neuen
Finanzpolizei
Eine "Aktion scharf" jagt derzeit die andere. Die neue - seit einem
Jahr aktive - Finanzpolizei ist auf der Suche nach Steuerbetrügern -
mit Schwerpunktkontrollen, Razzien und Sondereinsätzen. Illegale
Beschäftigungen von Ausländern werden abgestraft,
Umsatzsteuerbetrügereien angezeigt, Abgabenhinterziehungen bei Autos
von Scheinfirmen aufgedeckt oder illegales Glücksspiel aufgespürt.
Manchmal wird gleich an Ort und Stelle abkassiert, insgesamt wurden
im Vorjahr 24 Millionen Euro durch Sofortpfändung sichergestellt.
"Eco" war bei einem Großeinsatz der Finanzpolizei mit dabei und geht
der Frage nach, wo - trotz guter Organisation - die Finanzpolizei an
ihre Grenzen stößt.
Zinsen-Check: schlechte Zeiten für zinsbewusste Sparer
Sicherheit ist Trumpf, gerade in Zeiten wie diesen. Doch das bedeutet
momentan auch, dass Sparer schlechte Zeiten durchmachen. Das
vorherrschende niedrige Zinsniveau verheißt nämlich nichts Gutes für
Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen. Maximal 2,75 Prozent
gibt es für ein Kapitalsparbuch bei einjähriger Bindung; gestandene
Großbanken bieten gerade einmal 2 Prozent. "Eco" zeigt auf, wie bei
sicheren Anlagen die Zinsen mit der Laufzeit ansteigen. Wobei
auffällt, dass die "kleinen Staatsanleihen" mit Haftung der Republik,
Einlagen bei www.bundesschatz.at, sogar bei zehn Jahren Bindung nicht
mehr abwerfen als 2,85 Prozent brutto pro Jahr.
Ohne Job: warum Spaniens Jugendliche keine Arbeit finden
Nirgendwo in Europa ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt so
aussichtslos wie in Spanien. Jeder fünfte Spanier ist derzeit ohne
Job, bei den Jugendlichen ist es sogar jeder zweite. Ein trauriger
Rekord in der gesamten EU. Nach einem unbeschreiblichen Bauboom
platzte die Immobilienblase und die Wirtschaft stürzte ab.
Hunderttausende Arbeitsplätze wurden vernichtet. Nun aber verhindern
die hohe Staatsverschuldung und der Zwang zum Sparen, dass die
Regierung gegensteuern kann. Der Sozialstaat ist überfordert. "Eco"
berichtet über die dramatische Situation der Jugendlichen und die
Aussichten, die durch die schwache Wirtschaftsentwicklung in Europa
getrübt sind.
Ein Bericht von Josef Manola.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
Tel.: (01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at
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