- 27.03.2012, 13:00:44
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Seniorenbund an alle Verantwortliche: "Wir erwarten E-Medikation und ELGA bis Sommer!"
Becker und Aubauer: Österreichs Senioren und Ärzte selbst wünschen die neuen Lösungen!
Wien (OTS) - "Jetzt wo die Ärztekammerwahlen in Wien geschlagen
sind, ist es höchste Zeit für die Zuständigen, ohne Zeitverzug an die
Arbeit zu gehen! Bis zum Sommer erwarten wir, dass endlich alle
Verantwortlichen - vom Gesundheitsminister bis zu den Ärztevertretern
gemeinsam mit dem Hauptverband - für korrekte und rechtssichere
Rahmenbedingungen für E-Medikation und ELGA zu sorgen. Und -
kommerzielle Interessen hintanzustellen. da es um nicht weniger als
die Gesundheit und das Leben der Österreicherinnen und Österreicher
geht!", erklärt Heinz K. Becker, Generalsekretär des Österreichischen
Seniorenbundes und Mitglied des Europäischen Parlaments.
Becker führt konkret aus: "Es geht ja bei ELGA nicht nur um einen
lückenlosen Zugang zu allen Befunden und damit um eine neue Qualität
von Diagnose und Therapie der Ärzte, sondern auch um ein beachtliches
Einsparungspotential durch Entfall vieler Doppelbefundungen. Und in
der E-Medikation mit ihren vielfältigen Nutzungen können zum Beispiel
viele Opfer durch Mediakamenten-Unverträglichkeit verhindert werden -
und alles einfach über die e-card! Es kann nicht sein, dass die
professionellen Vorbereitungen der Hauptverbandes völlig umsonst
waren. Ich fordere daher namens der österreichischen Seniorinnen und
Senioren alle Verantwortlichen auf, ihre Verantwortung jetzt
wahrzunehmen und im Interesse der Patienten professionell zu einem
Abschluss der Verhandlungen zu kommen!"
"Die Verantwortlichen müssen Gas geben bei E-Medikation."
Weiters erklärt NR-Abgeordnete Mag. Gertrude Aubauer,
Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und
ÖVP-Seniorensprecherin, warum sich der Seniorenbund so vehement für
die Umsetzung von E-Medikation und ELGA einsetzt. "In den vergangenen
Wochen habe ich bei zahlreichen Senioren-Veranstaltungen hunderte
Menschen getroffen. Jedes Mal waren Ärgernisse über fehlende Daten im
E-Card-System im Mittelpunkt. 'Warum muss ich immer eine Liste mit
allen Medikamenten mithaben - da vergisst man leicht etwas!?' und
'Warum muss ich bei jeder Aufnahme in einem Krankenhaus meine ganze
Krankengeschichte inklusive aller Kinderkrankheiten neu aufschreiben'
- dies waren die beiden häufigsten Klagen der Seniorinnen und
Senioren. Gegen Erstere hilft bekanntlich die E-Medikation, die
tatsächlich Menschenleben retten kann, weil sie ungewollte
Doppelmedikationen und entsprechende Nebenwirkungen verhindert und
endlich aus dem Pilot-Status raus muss. Gegen Zweitere hilft ELGA,
der ELektronischeGesundheitsAkt, der sämtliche Befunde im System
sammelt und endlich in die Umsetzungsphase kommen muss". Aubauer
ergänzt: "Wichtig ist für uns natürlich auch: Datenmissbrauch muss
verhindert werden".
Senioren- und Ärztebefragungen bestätigen große Zustimmung
"Als Anfang März 2012 GfK-Austriadas Ergebnis seiner aktuellen
Befragung von Allgemeinmedizinern und Internisten präsentierte, war
das Ergebnis deutlich: 89 Prozent bewerteten als Auswirkungen der
E-Medikation die Abstimmung von Krankenhaus, Arzt und Apotheker sowie
die Information des Arztes positiv und auch die Patientensicherheit
und die Information des Apothekers schnitten gut ab. In der
GfK-Studie 'Generation 60plus 2010' im Auftrag des Österreichischen
Seniorenbundes antworteten die 1.100 befragten Seniorinnen und
Senioren, zu 83% sie wollten Gesundheitsdaten im E-Card-System
gespeichert sehen. Für uns beweist dies: Senioreninnen und ihre Ärzte
wünschen sich diesen Ausbau von E-Medikation und ELGA gleichermaßen.
Daher werden wir weiter für eine raschest mögliche sichere Umsetzung
kämpfen", betonen Aubauer und Becker abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
stv. Generalsekretärin Susanne Walpitscheker
Mobil: 0650-581-78-82
mailto:[email protected], www.seniorenbund.at
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