- 26.03.2012, 17:31:45
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Neues Volksblatt: "Streik-Unsinn" von Markus EBERT
Ausgabe vom 27. März 2012
Linz (OTS) - Hoffentlich hatten die roten Scharfmacher in der
Gewerkschaft der Gemeindebediensteten trotz aller Streikvorbereitung
Zeit, die gestrige Aussendung der Arbeiterkammer OÖ zu lesen. Dort
steht unter anderem in Bezug auf den Streik, der ab morgen auch die
gemeindeeigenen Kinderbetreuungseinrichtungen massiv trifft: "Doch
was bedeutet das für die berufstätigen Eltern? ... Eltern sollten
sich außerdem im Kindergarten informieren, ob es einen
Betreuungsdienst gibt. Sonst müssen sie sich um eine alternative
Betreuungsmöglichkeit bemühen (z. B. Großeltern)".
Danke, liebe AK, besser kann man gar nicht auf den Punkt bringen, wie
überflüssig dieser Streik ist. Man macht aus einem verhandelbaren
Problem - dem Gehaltsabschluss - ein oft unlösbares Problem für viele
Arbeitnehmer. Und: Die roten Gewerkschafter schaffen auch jenen
Probleme, die sie vorgeben, zu vertreten - beispielsweise dem
Kindergartenpersonal. Denn diese stehen im Kontakt mit den
Betroffenen, sie werden jenen Unmut ernten, den die Gewerkschafter im
Sitzungssaal mit ihrem Streikbeschluss ausgelöst haben. Dass hier
übers Ziel geschossen wird, steht außer Frage, in der öffentlichen
Meinung stehen die Streiktreiber schon jetzt als Verlierer da. Umso
unverständlicher ist das Beharren auf diesen unsinnigen Streik.
Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
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