• 26.03.2012, 12:58:58
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AG Globale Verantwortung begrüßt Engagement Österreichs in der Sahel-Region

Bedenken hinsichtlich einseitig militärisch ausgerichteter EU-Maßnahmen im Sahel

Wien (OTS) - Ende letzter Woche haben die EU Außenminister ihre
Sahelstrategie einer kritischen Überprüfung unterzogen. "Wir begrüßen
die klare Forderung nach einer friedlichen und stabilen Sahelregion.
Bisher wurde auf EU-Ebene aber nur ein vorbereitendes
Krisenmanagement-Konzept beschlossen. Mit Maßnahmen zur
Terrorbekämpfung alleine wird sich die drohende Hungerkatastrophe
nicht bannen lassen", gibt Petra Navara-Unterluggauer,
Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung, zu bedenken.

Das Engagement der österreichischen Bundesregierung, frühzeitig Euro
1,5 Millionen im Rahmen der humanitären Hilfe zur Linderung der Not
im Sahelgürtel zur Verfügung zu stellen, bezeichnet Navara als sehr
erfreulich. Humanitäre Maßnahmen würden in ökologisch wie politisch
fragilen Regionen schließlich weiterhin erforderlich sein. Die EU
möge jedoch mehr Energie auf die Ausrichtung ihrer Agrar- und
Handelspolitik aufwenden als auf die Militarisierung des Westsahel,
denn: "Die Politik der Europäischen Union trägt in Summe mehr zur
prekären Ernährungslage bei als die lokalen Krisen", ist Navara
überzeugt.

Rückfragehinweis:

AG Globale Verantwortung
   Maga. Britta Schwarz
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: +43 1 522 44 22 - 15
   mailto:[email protected]
   www.globaleverantwortung.at

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