• 26.03.2012, 12:38:50
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Volkshilfe: Demenzhilfe Österreich startet mit 130.000 Euro

Neue Volkshilfe Initiative bietet finanzielle Einzelfallunterstützung für Demenzerkrankte sowie umfangreiches Informationsportal www.demenz-hilfe.at

Wien (OTS) - "Demenzerkrankungen bringen Erkrankte und deren
Angehörige an die Grenzen des Machbaren. Durch unsere neue Initiative
"Demenzhilfe Österreich" werden wir Betroffene einerseits durch
Informationen und Beratung, andererseits durch unseren neuen Fonds
finanziell unterstützen", sagt Mag. (FH) Erich Fenninger,
Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich.

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz startete offiziell der Fonds
Demenzhilfe Österreich. Erkrankte können einmal im Jahr um eine
finanzielle Unterstützung ansuchen (max. 750 Euro), um damit
beispielsweise Pflegehilfsmittel zu finanzieren. Der Fonds
Demenzhilfe Österreich wird durch eine gemeinnützige Stiftung sowie
SpenderInnen unterstützt. Zusätzlich ging das neue Informationsportal
www.demenz-hilfe.at online. Die Homepage bietet Ratschläge und
Hilfestellungen für den Alltag, Informationen rund um die Krankheit
Demenz sowie Tipps für pflegende Angehörige.

Eine schlimme Krankheit ist auf dem Vormarsch

In Österreich sind rund 130.000 Menschen an Demenz erkrankt. Bis zum
Jahr 2050 wird die Zahl vermutlich bis auf 240.000 steigen.
Statistisch gesehen ist jede 4. Familie in Österreich mit der
Problematik von Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit unmittelbar
konfrontiert. Gleichzeitig stellt Pflegebedürftigkeit noch immer eine
Armutsfalle dar. In Österreich sind ca. 15 Prozent der Menschen über
65 Jahre armutsgefährdet. Besonders stark betroffen sind Frauen: 26
Prozent der alleinlebenden Frauen mit Pensionsbezug sind
armutsgefährdet.

Pflegende Angehörige mehr unterstützen

Demenz bringt nicht nur Erkrankte, sondern auch deren Angehörige an
die Grenzen der Belastung. "Pflegende Angehörige sind in der
Alltagsbewältigung mit komplexen Pflegefragen konfrontiert",
unterstreicht Ursula Frohner, Präsidentin des Österreichischen
Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes, die Notwendigkeit der
Initiative. Dr. Marlies Kinzel, Vertreterin der Stiftung ergänzt:
"Wir alle kennen in unserer Familie oder in unserem Freundeskreis
Menschen, die an Altersdemenz leiden. Ich sehe es als eine der
Aufgaben unserer Gesellschaft an, in solchen Fällen Schutz und
Unterstützung zu bieten".

Erich Fenninger abschließend: "Mit unserer neuen Initiative wollen
wir Menschen konkret helfen und die Öffentlichkeit für die Situation
von Erkrankten und Angehörigen sensibilisieren."

Presseunterlagen: http://www.volkshilfe.at/1070,188,,2.html
Mehr Informationen zum Fonds: www.demenz-hilfe.at/fonds

Rückfragehinweis:
Volkshilfe Österreich
Mag. (FH) Margit Kubala
Tel.: +43 (0) 676 83 402 214
mailto:[email protected]
www.volkshilfe.at/presse

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