• 26.03.2012, 11:39:34
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Boehringer Ingelheim baut Biopharmazie aus

Erweiterung der biopharmazeutischen Verfahrensentwicklung

Wien (OTS) - Das internationale Pharmaunternehmen Boehringer
Ingelheim hat seine Standorte für mikrobielle Technologie in Wien und
für Zellkultur in Biberach (Deutschland) weiter ausgebaut:
Investitionen von etwa EUR 17 Mio ermöglichten die Erweitung von
Unternehmensbereichen, wie Verfahrensentwicklung und
Qualitätskontrolle, mit neuesten Technologien. Damit bietet
Boehringer Ingelheim seinen Kunden ein erweitertes Leistungsangebot
entlang der gesamten biopharmazeutischen Prozesskette.

Mit den neu geschaffenen Strukturen kann Boehringer Ingelheim
höchst konkurrenzfähige Dienstleistungen anbieten. Im mikrobiellen
Bereich werden die zusätzlichen Kapazitäten firmeneigene
Technologien, wie die ertragsstarke und hochreine
Plasmid-DNA-Plattform stärken. Auch werden damit die Kooperationen
mit Pfenex Inc im Bereich Pseudomonas-Technologie und mit VTU
Technology im Bereich Pichia-Expressionstechnologie unterstützt.

Der Leiter der Biopharmazie Wien, Dr. Lothar Halmer betonte:
"Durch den Ausbau sind wir nun in der Lage, unseren Kunden ein
wesentlich breiteres Spektrum an Leistungen in der Entwicklung und
Produktion von Biopharmazeutika anzubieten. "Die Erweiterung wurde
punktgenau abgestimmt, um die Bedürfnisse unserer Kunden im Bereich
mikrobieller Verfahrensentwicklung und Zellkultur zu erfüllen,
besonders für unser rasch wachsendes präklinisches Projektportfolio
von Biotech-Unternehmen," erläuterte Dr. Dorothee Ambrosius, Senior
Vice President Biopharmaceuticals Global Process Science bei
Boehringer Ingelheim.

Verfahrensentwicklung Hauptaufgabe der neuen Anlage

Zu den Hauptaufgaben der Verfahrensentwicklung in der
biopharmazeutischen Produktion von Arzneimitteln zählt die
Neuentwicklung und Verbesserung von Herstellverfahren für
rekombinante Proteine und Plasmide (DNA-Moleküle).
Dieser Bereich bildet auch einen wichtigen Zwischenschritt bei der
Übernahme von Kundenprojekten: Zur Optimierung der Produktion werden
die Medikamente erst in Testläufen in kleinem Maßstab erzeugt, bevor
mit der Herstellung für die Klinik und den Markt begonnen wird.

Über Boehringer Ingelheim

Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den
20 führenden Pharmakonzernen. Mit Hauptsitz in Ingelheim,
Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen
Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 42.000
Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in
Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie
im Marketing neuer Produkte mit hohem therapeutischem Nutzen für die
Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Boehringer Ingelheim zählt heute zu den führenden Unternehmen im
Bereich Auftragsentwicklung und -produktion von biopharmazeutischen
Wirkstoffen. In einem One-Stop-Shop-Konzept bietet Boehringer
Ingelheim alle Arten von Dienstleistungen von Zelllinienentwicklung
bis hin zur Arzneimittelproduktion an. Mit seinen Produktionsstätten
für Säugetier-Zellkulturen und mikrobielle Fermentation bietet
Boehringer Ingelheim ein kundenorientiertes Leistungsspektrum von der
präklinischen Entwicklung bis hin zur Vermarktung der Produkte.
Boehringer Ingelheim hat bereits 19 Moleküle zur Marktreife gebracht
und blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und
Produktion von vielen Molekülklassen wie monoklonalen Antikörpern,
rekombinanten Proteinen, Interferonen, Enzymen, Fusionsmolekülen und
Plasmid-DNA zurück. Des Weiteren verfügt Boehringer Ingelheim über
hochentwickelte Plattformtechnologien für die Produktion von
Kundenprodukten wie Scaffold-Proteine und Antikörperfragmente.

Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna

Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt die
Verantwortung für das Geschäft mit verschreibungspflichtigen
Medikamenten, rezeptfreien Präparaten sowie Tierarzneimitteln von
Boehringer Ingelheim in Österreich sowie in mehr als 30 Ländern der
Region Mittel- und Osteuropa. Darüber hinaus wird von Wien aus die
gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum
für Krebsforschung sowie Standort für biopharmazeutische Forschung,
Entwicklung und Produktion im internationalen Unternehmensverband.
Auch in der Grundlagenforschung engagiert sich Boehringer Ingelheim
und ist hier mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie
Wien (IMP) vertreten. Damit zählt Boehringer Ingelheim zu den
forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich.
Insgesamt erzielte das Regional Center Vienna im Geschäftsjahr 2010
Gesamterlöse in der Höhe von EUR 667,7 Mio und beschäftigte in der
Region Mittel- und Osteuropa 2834 Mitarbeiter.

Rückfragehinweis:

Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG
   Pressestelle
   Mag. Inge Homolka
   Tel. +43-1-80105-2230
   mailto:[email protected]   
   
   Mag. Matthias Sturm
   Tel. +43-1-80105-2742
   mailto:[email protected]

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