Bures: EU ist wichtiger Bündnispartner in der Infrastrukturpolitik
Utl.: Mehr Geld aus Brüssel - "Aus einer vagen Hoffnung wurde realistische Chance"
Wien (OTS/BMVIT) - Verkehrsministerin Doris Bures sieht die
Infrastrukturpolitik der österreichischen Bundesregierung durch die
jüngste Ausrichtung der Europäischen Union bestätigt. Dass der
EU-Verkehrsministerrat am Donnerstag den Vorschlag der Kommission zu
den Transeuropäischen Netzen (TEN) angenommen hat, sei für Österreich
von ganz besonderer Bedeutung. Die drei großen österreichischen
Hauptachsen und damit die drei großen heimischen
Infrastrukturvorhaben - Brenner-Basistunnel, Semmering-Basistunnel
und Koralmbahn - seien nun Teil des Kernnetzes der transeuropäischen
Netze. Dass die EU in der nächsten Finanzperiode zudem die Mittel für
die Finanzierung der Netze von acht auf 21,7 Milliarden aufstocken
will, verbessere Österreichs Chancen auf Lukrierung einer höheren
Kofinanzierung deutlich", freut sich die Ministerin. ****
Eine bis zu 40-prozentige Kofinanzierung statt der bisher
zugesprochenen 25 Prozent-Unterstützung für den Brenner-Basistunnel
sei mittlerweile von einer vagen Hoffnung zu einer realistischen
Chance geworden, so Bures. In diese Richtung würden auch die jüngsten
Aussagen des EU-Koordinators für den Brenner-Basistunnel, Pat Cox,
weisen.
Die Verkehrsministerin erneuert ihr uneingeschränktes Bekenntnis zum
Ausbau der umweltfreundlichen Bahn. "Als Verkehrsministerin sehe ich
mich auch in der Verantwortung dafür zu sorgen, dass Österreich den
Anschluss nicht verpasst. Wenn wir wollen, dass die prognostizierte
Mobilitätssteigerung auf der umweltfreundlichen Schiene stattfindet,
müssen wir heute in eine moderne Bahninfrastruktur investieren."
Zudem sei eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur einer der
wichtigsten Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit des
Wirtschaftsstandortes und damit für Wachstum und Beschäftigung.
Bures zeigt Verständnis dafür, dass es angesichts großer
Infrastrukturinvestitionen in Zeiten knapper Budgets auch immer
wieder skeptische Stimme gebe. Mittlerweile setze sich aber
europaweit die Erkenntnis durch, dass Europa nicht durch alleiniges
Sparen zu retten sei. Auch Österreich habe sich deshalb für einen
klugen Mix aus Sparen und Investieren entschieden. Darüber, dass
Investitionen in die Infrastruktur Wachstum ermöglichen und neue
Arbeitsplätze schaffen, seien alle Experten - ob OECD, IHS oder WIFO
- einig, so Bures abschließend. (Schluss)
Vorherige Aussendung
ELGA: BZÖ-Spadiut: "Stöger soll rasch Runden Tisch mit Experten einberufen"
Parlamentsklub des BZÖ | 25. März 2012, 10:32
Nächste Aussendung
VP-Korosec gratuliert Liste Dorner-Steinhart
ÖVP Rathausklub | 25. März 2012, 10:45
Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner,
Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
marianne.lackner@bmvit.gv.at















