- 24.03.2012, 12:41:29
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Frauenförderpläne: BZÖ-Schenk: "Heinisch-Hosek will nur verpflichten, strafen und sanktionieren"
"1500 Euro Mindestlohn sowie Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wären wichtigere Bausteine"
Wien (OTS) - "Frauenministerin Heinisch-Hosek hat keine anderen
Vorschläge, als zu verpflichten, zu strafen und zu sanktionieren.
Mehr Gleichberechtigung in die Arbeitswelt zu bringen, ist wichtig
und längst überfällig, aber Unternehmen dazu zu verpflichten,
Förderpläne in ihren Betrieben zu verankern, ist der falsche Weg. Mit
Verpflichtung, Strafe und Sanktionen wird nicht viel erreicht werden
können. Viel wichtiger wäre einmal das Klischee vom typischen
Frauenberuf, als "sozial schlecht bezahlt und belächelt" aufzubrechen
und die weit aufklaffende Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern
zu verringern", schlug heute BZÖ-Gleichbehandlungssprecherin Abg.
Martina Schenk vor.
"Heinisch-Hosek versucht wohl einen Mikro-Puzzlestein nach dem
anderen für mehr Gleichberechtigung in der Arbeitswelt zu legen, aber
auf die wichtigeren und vor allem gewichtigen Bausteine in der
Frauenpolitik legt sie keinen großen Wert. Wenn nämlich der
Frauenministerin die Gleichstellung der Frauen am Arbeitsmarkt ein
echtes Anliegen wäre, dann müsste sie sich - wie das BZÖ schon lange
fordert - auch für einen gesetzlichen Mindestlohn in der Höhe von
1.500 Euro brutto einsetzen. Ebenso muss an einer Verbesserung der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf gearbeitet werden. Dafür wäre die
Schaffung von flächendeckenden und kostengünstigen
Kinderbetreuungsangeboten notwendig. Das wären echte Ansätze für eine
gerechte und zukunftstaugliche Gleichbehandlungspolitik", betonte
Schenk.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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