- 23.03.2012, 14:30:25
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"Hohes Haus" über Jagdgesellschaften und Hürdenläufe
Am 25. März um 12.00 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das
ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 25. März 2012, um 12.00 Uhr in
ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
Jagdgesellschaft
Diese Woche ging es im Untersuchungsausschuss im Parlament viel um
die Hohe Jagd. Der jetzige Aufsichtsratschef der Telekom wurde zu
Jagden befragt, an denen er in Österreich und Schottland teilgenommen
hat und die von der Telekom bezahlt worden sind. Markus Beyrer sagt,
alles habe seine Richtigkeit gehabt. Der Organisator vieler Jagden
wusste viel über das Waidwerk zu berichten, bei detaillierten Fragen
entschlug sich Alfons Mensdorff-Pouilly aber sehr oft einer Aussage.
Bei der Befragung der früheren FPÖ/BZÖ-Wahlkampfmanager Gernot
Rumpold und Walter Meischberger blies vor allem der Grüne Peter Pilz
zum Halali. Klare Antworten waren selten zu hören. Dazu live im
Studio: der Fraktionsführer der FPÖ im
Korruptions-Untersuchungsausschuss, Walter Rosenkranz.
Hürdenlauf
2006 wurde das Behindertengleichstellungsgesetz beschlossen. Es
schreibt vor, dass ab 2016 sämtliche öffentliche und private
Einrichtungen barrierefrei zugänglich sein müssen. Diese Vorschrift
gilt auch für gemeinnützige Organisationen. Doch so manchen Frauen-
und Familienberatungsverein stellt der geforderte Barriereabbau vor
finanzielle Hürden. Sie fordern zusätzliche Förderungen für den Umbau
ihrer Beratungsstellen
Schweinezucht
Seit Jahren kämpfen Tierschützer in ganz Europa gegen die Abschaffung
der sogenannten Kastenstände in der Schweinezucht. In einigen Ländern
mit Erfolg. In Österreich gibt es nun zumindest einen Kompromiss.
2033, also in 21 Jahren, sollen die "Kastenstände" in der
Schweinezucht nur mehr eingeschränkt verwendet werden dürfen. Die
Landwirtschaft freut sich über diesen jetzt getroffenen Kompromiss,
denn die Kastenstände für Mutterschweine bleiben grundsätzlich
erhalten. Allerdings soll noch heuer eine Fachstelle eingerichtet
werden, die bis 2017 wissenschaftliche Grundlagen für die
Schweinehaltung, die mit dem Tierschutzgesetz übereinstimmt, liefert.
Wie artgerechte "Abferkelungsbuchten" aussehen könnten, hat sich
"Hohes Haus" im Institut für biologische Landwirtschaft in
Wels/Thalheim angesehen und mit Jakob Auer, dem Chef des
Bauernbundes, gesprochen.
Chefdiplomatin
Seit 2,5 Jahren ist Catherine Ashton quasi Außenministerin der EU.
Sie heißt zwar offiziell hohe Repräsentantin, aber mit dem
Lissabon-Vertrag wurden diesem Amt auch mehr Kompetenzen übertragen.
Ashton, der nicht unbedingt hohes diplomatisches Fingerspitzengefühl
nachgesagt wird, soll für die EU ein diplomatisches Corps aufbauen,
um dann über eine gemeinsame Außenpolitik zum gewichtigen Spieler auf
dem weltpolitischen Spielfeld zu werden - ein Projekt, das noch sehr
in den Kinderschuhen steckt. "Hohes Haus" hat sich am Rande des
Plenums des Europäischen Parlaments in Straßburg umgehört.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
Tel.: (01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at
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