• 23.03.2012, 10:55:01
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"Heimat, fremde Heimat" über eine ausgezeichnete Taxi-Lenkerin mit Kopftuch

Am 25. März um 13.30 Uhr in ORF

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert "Heimat, fremde
Heimat" am Sonntag, dem 25. März 2012, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit
folgenden Themen:

Taxilenkerin mit Kopftuch

Der Frauenanteil im Taxi-Gewerbe war in Wien nie hoch und wird zudem
immer geringer. Feride Saymaz ist eine der wenigen verbliebenen
Taxilenkerinnen und wurde nun bereits zum zweiten Mal als beste
Lenkerin Wiens ausgezeichnet. Sie übt den Job seit etwa 20 Jahren aus
und sorgt nach wie vor für Überraschungen. Denn Feride Saymaz ist die
einzige Taxilenkerin Wiens mit Kopftuch. "Heimat, fremde Heimat"
berichtete bereits im Jahre 1994 über ihre Erfahrungen auf Wiens
Straßen. Ob sich in den vergangenen 18 Jahren etwas verändert hat,
hat Meryem Citak herausgefunden.

Sebastian Kurz im Integrationscheck

Selten wurde ein neues Regierungsmitglied noch vor seiner Angelobung
so heftig abgelehnt und kritisiert wie vor elf Monaten der neue
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. Doch die Kritiker von
damals sind mit der Zeit weniger geworden. Glaubt man den vergangenen
Umfragen, ist Sebastian Kurz der Publikumsliebling der Koalition,
nicht zuletzt auch aufgrund seiner medienwirksamen Auftritte.
Unabhängig davon, wie man zu ihm steht, bleibt Faktum, dass mit der
Errichtung des Staatssekretariats Integrationspolitik in Österreich
endlich ein Gesicht und eine Adresse bekommen hat. Doch wie schafft
es der Jungpolitiker seine Agenda in die Praxis umzusetzen? Und wie
kommt er eigentlich bei jenen an, für die er zuständig ist - bei den
Migrantinnen und Migranten nämlich? Münire Inam ist der Frage
nachgegangen.

Macondo im Wandel der Zeit

An der Peripherie von Simmering, hinter dem Abschleppplatz und einer
Kläranlage, liegt ein Flüchtlingsgebiet ohne Namen. Seit 1976, seit
der Zeit als dort Flüchtlinge der Pinochet-Diktatur in Chile zu
wohnen begonnen haben, wird die Gegend inoffiziell "Macondo" genannt.
Das Privatgelände wurde jahrzehntelang von der BUWOG, der Bauen und
Wohnen GmbH, und seit 2002 von der BIG, der Bundesimmobilien
Gesellschaft, verwaltet. In diesem "Niemandsland der Verwaltungen"
also existiert "Macondo". Doch die Hoffnung, die Freude, aber auch
die kreative multikulturelle Gemeinschaft von einst sind schon längst
von dort abgewandert. Geblieben ist Armut und zunehmende
Kriminalität. Die BIG hat aber scheinbar wenig Interesse daran, die
Situation zu verbessern. Warum, hat David Hradetzky herausgefunden.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Michael Krause
Tel.: (01) 87878 - DW 14702
http://presse.ORF.at

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