• 23.03.2012, 10:18:49
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BZÖ-Grosz/Spadiut: Rekord-Bienensterben hat dramatische Folgen für die Landwirtschaft!

Bienensterben erreicht in der Steiermark einen traurigen Höhepunkt - BZÖ fordert sofortiges Verbot von umweltschädlichen Pflanzenschutzmitteln bzw. insektizidgebeiztem Saatgut

Graz/Wien (OTS) - Ein sofortiges Verbot von umweltschädlichen
Pflanzenschutzmitteln bzw. insektizidgebeiztem Saatgut fordern der
steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz und BZÖ-Gesundheitssprecher
Abg. Dr. Wolfgang Spadiut. "Unzählige steirische Imker berichteten
uns, dass die Hälfte ihrer Bienenbestände vernichtet wurde. Wenn es
so weiter geht, werden unsere Bauern ihre Pflanzenblüten bald
eigenhändig bestäuben müssen. Jene Landwirte, die diesen schädlichen
Wahnsinn auf unsere Felder bringen, vernichten die Bienen und damit
mittelfristig auch ihre eigene landwirtschaftliche Existenz. Der
Landwirtschaftsminister als Lobbyist der Genmafia, die
Landwirtschaftskammerfunktionäre und die schwarzen Agrarlandesräte
schauen dabei tatenlos zu", kritisieren die beiden BZÖ-Mandatare.

Das BZÖ habe bereits mehrmals im Parlament die Gefahr des
Bienensterbens auf die Landwirtschaft thematisiert. Auch ein
Entschließungsantrag von BZÖ-Umweltsprecher Abg. Rainer Widmann und
BZÖ-Landwirtschaftssprecher Abg. Gerhard Huber wurde eingebracht -
doch auf Drängen der ÖVP und der SPÖ bereits drei Mal vertagt.
"Selbst aus der AGES-Studie "Melissa" geht hervor, dass gefährliche
Saatgutbeizmittel die Bienenbestände massiv gefährden. Italien hat
dieses Mittel verboten, Österreich ist hier ein schändlicher
Nachzügler", so Grosz und Spadiut, die entsprechende Initiativen für
die kommende Nationalratssitzung ankündigen.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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