• 22.03.2012, 13:20:50
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  • OTS0176 OTW0176

Schulpflicht - Kurz: Wien hat das Problem jedenfalls erkannt

Maßnahmenbündel mit härteren Strafen kommt; es geht nicht um Schwänzen, sondern um Schulpflichtverstöße der Eltern von 6 bis 15-Jährigen

Wien (OTS) - Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz zur
Einsetzung eines Beauftragten der Stadt Wien für das Thema
Schulpflichtverletzung: "Das zeigt, dass man das Problem jedenfalls
erkannt hat. Es braucht aber ein konkretes Maßnahmenbündel auf
Bundesebene", betont Kurz, der darauf verweist, dass die
Koalitionspartner derzeit an einem Paket für mehrere Maßnahmen
arbeiten, darunter auch an härteren Strafen.

Es braucht konkret 4 Punkte: Verpflichtende Elterngespräche bei
Schulpflichtverstößen, Motivforschung zur besseren Prävention, genaue
statische Erhebungen sowie auch härtere Strafen und deren
konsequenten Vollzug. Die Bundesregierung geht in Richtung von
zumindest einer Verdoppelung der derzeigen Strafen.

Kurz betont, dass es nicht um "Schwänzen" geht, sondern um grobe
Schulpflichtverletzungen. Wenn also Eltern ihre schulpflichtigen
Kinder zwischen 6 und 15 Jahren nicht in die Schule schicken. "Es
kann jedenfalls nicht sein, dass eine Anzeige wegen
Vignettenpflichtverstoß auf der Autobahn härter bestraft wird, als
wenn man sein Kind nicht in die Schule schickt", so Kurz.

Der Staatssekretär sagt, dass es derzeit 75.000 Junge ohne Ausbildung
und Job gibt. Jedes Jahr brechen rund 8.000 Jugendliche die Schule ab
ohne einen Abschluss zu haben. Das beginnt oftmals mit
Schulpflichtverletzungen, weshalb man so früh wie möglich ansetzen
sollte.

Rückfragehinweis:

Staatssekretariat für Integration
   Pressereferat
   1010 Wien, Minoritenplatz 9
   Tel. +43 1 53126-7005
   mailto:[email protected]

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