- 22.03.2012, 13:06:55
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VP-Leeb ad Schulschwänzbeauftragten: Verkauf nach außen wichtiger als ernsthafte Problemlösung
Wien (OTS) - "Die heutige Präsentation des neuen Wiener
Schulschwänzbeauftragten hatte außer Schall und Rauch und viel Lärm
um Nichts nicht sonderlich viel zu bieten", so ÖVP Wien
Bildungssprecherin Isabella Leeb in einer ersten Reaktion.
Hier braucht es schleunigst tiefgreifende Schritte und keine
rot-grünen Scheinmaßnahmen. Die ÖVP Wien unterstützt die Idee von
Staatssekretär Sebastian Kurz Schulpflichtverletzungen künftig
stärker zu ahnden. Eine Maßnahme um diesem Problem beizukommen wäre
zudem die Einführung einer Stadtwache, die auch die Aufgabe des
Beauftragten übernehmen kann. Vorbild dafür könnten die Ordnungsämter
in Deutschland sein, die schulpflichtige Kinder auf der Straße
ansprechen und die Behörden einschalten.
"Dieser neue Beauftragte ist nicht mehr als eine weitere
Scheinmaßnahme für die Bevölkerung um Aktivität vorzutäuschen. Zudem
besetzt Herr Tschaikner im Stadtschulrat einen Lehrerposten, den man
direkt in den Schulen wohl eher bräuchte", so Leeb weiter.
"Frau Präsidentin Brandsteidl erwähnte heute in ihrer
Pressekonferenz, dass der neue Schulschwänzbeauftragte für seine
Tätigkeit nichts zusätzlich bekäme und auch kein abgetakelter
Politiker sei. Ob sie damit wohl den untätigen und mit dem
reichlichen Jahresbudget von 210.000 Euro ausgestatteten
Universitätsbeauftragten der Stadt Wien, Alexander van der Bellen
meinte?", in jedem Fall beweist diese Aussage zumindest schon eines,
dass der neu erfundene Beauftragte kompetenz- und zahnlos ist und
damit nicht mehr als eine öffentlichkeitswirksame Beruhigungspille
darstellt.
"Damit ist für Brandsteidl und die Wiener Stadtregierung das Problem
vom Tisch. Das beweist aber einmal mehr, dass es in Wien wie so oft
nicht um die Sache, sondern um den Verkauf nach außen geht!
Beschämend für die Regierungsverantwortlichen, traurig für die
Betroffenen. Verlierer bleiben die Jugendlichen, die ohne echten
Schulabschluss keine Chance am Arbeitsmarkt haben werden und denen
somit auch jegliche Möglichkeit für eine erfüllte Zukunft genommen
wird!", so Leeb abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]
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