SP-Al-Rawi/Baxant/Wehsely: Interkonfessionelle Achse gegen Gewalt und Extremismus
Gewalteskalationen in Norwegen, Belgien und Frankreich als Signal: Gewalt, Radikalismus und Rassismus sind abzulehnen
Wien (OTS/SPW-K) - Angesichts der dramatischen Ereignisse in der
französischen Stadt Toulouse, bei der ein religiöser Extremist sieben
Menschen getötet haben soll, zeigen sich die Wiener SP-Gemeinderäte
Omar Al-Rawi und Peko Baxant sowie SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely
bestürzt: "Toulouse liegt nicht in unmittelbarer Nähe Wiens, dennoch
machen diese Vorfälle zutiefst betroffen. Die mit religiösem
Fanatismus unterfütterten Anschläge sind ein klares Signal dafür,
dass wir in einer Großstadt wie Wien, den interkonfessionellen Weg
des Dialogs zwischen allen Religionen und der klaren Trennung von
Kirche und Staat unbedingt weitergehen müssen." Von diesem Weg dürfe
man sich auch nicht von extremistischen Wortmeldungen aus der Politik
oder gewaltbereiten Religionsfanatikern abbringen lassen. Nur dann
könne ein friedliches Zusammenleben gewährleistet werden.
Die schrecklichen Gewalteskalationen der letzten Zeit in Norwegen,
Belgien und nun Frankreich zeigen für die drei Wiener SP-Abgeordneten
vor allem eines: eine starke Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus,
dass sie auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. "Wir dürfen uns
nicht auseinander dividieren lassen. Denn das wäre gleichbedeutend
damit, dass wir den Provokationen Einzelner nachgeben. Gewaltbereite
Menschen oder jene, die zu Gewalt aufrufen, dürfen keine Chance
haben", so Al-Rawi, Baxant und Wehsely unisono.
SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely bezeichnet es als entscheidend,
dies nicht nur immer wieder zu betonen, sondern es auch im Alltag zu
leben: "Der Schulterschluss der Religionen sowie anderer nicht
religiöser Weltanschauungen darf keine leere Worthülse sein." Baxant
warnt davor, aufgrund der irren Taten einzelner Fanatiker, ganze
Religionsgemeinschaften in Misskredit zu bringen: "Radikalisierung
und Hetze sind abzulehnen. Sowohl im interreligiösen Dialog, als auch
in der politischen Sprache." Dies trage nur zur Senkung von
Hemmschwellen bei. SP-Gemeinderat Al-Rawi spricht sich für
Solidarität mit allen Religionen aus und unterstreicht: "Uns eint,
dass wir nicht wollen, dass die Demokratie ausgehöhlt und die starke
Zivilgesellschaft in Wien unterminiert werden. Daher sind Gewalt,
Radikalismus und Rassismus abzulehnen." Abschließend drücken die drei
Wiener SP-Abgeordneten den Hinterbliebenen der Opfer in Frankreich
ihre aufrichtige Anteilnahme aus.
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