OTS0201   21. März 2012, 14:10

Wlodkowski: Klares "Ja" zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung

Umfrage zeigt: Bevölkerung weiß um die Leistungen der Waldbesitzer


"Die Waldbewirtschaftung in Österreich bietet nicht nur knapp 300.000 Menschen entlang der Wertschöpfungskette Holz ein Einkommen, auch 145.000 Waldbesitzer pflegen und nutzen den Forst nachhaltig. Dadurch sichern sie alle Leistungen des Waldes, wie die Holzproduktion, den Schutz vor Naturgefah-ren, sauberes Wasser und Erholung für die gesamte Gesellschaft. Die Bevölkerung ist sich dieser Leistungen bewusst, wie eine aktuelle Fessel-GfK-Umfrage belegt. Den Forstbesitzern wird darin ein gutes Zeugnis ausgestellt und es wird anerkannt, dass die nachhaltige Bewirtschaftung in Österreich besser als in vielen anderen Ländern ist", strich Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, die Leistungen der heimi-schen Waldbesitzer am heutigen Internationalen Tag des Waldes hervor.

Umfrage belegt positives Image

98% der Befragten sind stolz auf den heimischen Wald beziehungsweise das wertvolle Holz in Österreich. "Diese Umfrage belegt einmal mehr, dass die Bevölkerung hohes Vertrauen in die heimische Forstwirtschaft hat, mit der natürlichen Ressource Wald verantwortungsvoll umzugehen", ergänzte Wlodkowski.

Mehr öffentliche Holzbauten

Die Umfrage zeigt auch, dass sich 80% der Bevölkerung mehr Holzverwendung als Beitrag für den Klimaschutz durch die öffentliche Hand wünschen, zum Beispiel beim Bau von Schulen und Kindergärten in Holzbauweise.

"Bei Einfamilienhäusern liegt der Anteil des umbauten Volumens in Holzbauweise bereits bei knapp 30%. Nachholbedarf besteht jedoch bei öffentlichen Bauten, wo der Anteil nur 5% des umbauten Volumens beträgt. Hier ist die öffentliche Hand gefor-dert, Impulse zu setzen. Holzverwendung ist aktiver Klimaschutz, die Vorteile von Holz müssen in Zukunft stärker genutzt werden", forderte Wlodkowski von den Ver-antwortlichen in den einzelnen Gebietskörperschaften.

Holzverwendung ist aktiver Klimaschutz

In jedem Kubikmeter Holz ist eine Tonne des Treibhausgases CO2 gespeichert. Bei Verwendung von Holz als Bau- und Werkstoff kann eine zusätzliche Tonne CO2 ein-gespart werden, wenn damit andere Energie- und CO2-intensive Materialien wie Stahl oder Beton ersetzt werden. Am Ende seines Lebenszyklus ist Holz keineswegs Abfall. Durch die energetische Nutzung kann noch einmal eine Tonne CO2 eingespart werden, da fossile Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas ersetzt werden.

Forstwirtschaft: Innovative Branche

"Die Waldfläche und der Holzvorrat nehmen seit Jahrzehnten zu. Die Bevölkerung spricht sich daher auch dafür aus, die Potenziale des Waldes zu nutzen und Holz als nachhaltigen Bau- und Werkstoff sowie Energieträger einzusetzen. Die Forst- und Holzwirtschaft wird dabei als innovative und zukunftsweisende Branche gesehen", stellte Wlodkowski abschließend fest. (Schluss)

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