Montecuccoli: Beim Frühlingsspaziergang auf den Wald achten

Am heutigen Tag des Waldes auf die vielfältigen Funktionen des Waldes nicht vergessen

Wien (OTS) - "Die ersten Frühlingsstrahlen locken viele Menschen
in unsere Wälder, wo die längeren Tage ebenfalls Wirkung zeigen: Die Natur beginnt sich zu regenerieren, Pflanzen beginnen auszutreiben, viele Wildtiere setzen jetzt ihre Jungen", betont Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, die Besonderheiten der Jahreszeit. Beim Ausflug in den Wald heißt es deshalb aufpassen und Rücksicht nehmen: Für ein intakte Ökosystem Wald, in dem sich Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen wohl fühlen können, appellieren die Land&Forst Betriebe Österreich an die Waldbesucher, dem Lebens- und Arbeitsraum Wald die nötige Achtung entgegen zu bringen. "Als Gäste der Natur sollten wir auf Wild und Wald Rücksicht nehmen", so Montecuccoli weiter. "Auf den Wegen bleiben, Hunde immer an die Leine nehmen, Radfahren und Reiten nur auf ausgewiesenen Strecken", erinnert der Forstwirt an die Fair-Play-Regeln im Wald.

Vorsicht geboten
Wälder sind auch Arbeitsplatz und Betriebsflächen. Im Frühjahr führen die Forstarbeiter im Wald umfangreiche Pflegemaßnahmen durch. Zum Schutz der jungen Bäume dürfen Waldbesucher Jungwälder bis zu einer Baumhöhe von drei Metern nicht betreten. Bei der Waldarbeit sind oft schwere Maschinen im Einsatz. Da bei diesen Tätigkeiten Lebensgefahr besteht, sollten Sperrgebiete unbedingt beachtet werden, so Montecuccoli. Besonders im Osten und Süden Österreichs herrscht derzeit extreme Trockenheit und damit besondere Brandgefahr. "Trockenes Gras, Bodenstreu und abgefallene Äste sind leicht entzündbar und führen rasch zum Flächenbrand. Besondere Vorsicht mit Feuer und Zigaretten ist geboten!" appelliert Montecuccoli

Waldreiches Österreich
Österreich ist eines der waldreichsten Länder Europas. Beinahe die Hälfte des Landes ist Waldfläche. Für die nachhaltige Waldwirtschaft sorgen zu einem großen Teil private Waldbesitzer: 80 Prozent der Wälder sind Privateigentum. Etwa 200.000 Familien besitzen oft auch nur ein kleines Stück Wald und geben es von Generation zu Generation weiter. Sie sichern damit nicht nur den Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch das Einkommen für etwa 250.000 Menschen. Der Wald ist nicht nur wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Er leistet noch mehr - er schützt uns vor Hochwasser, Lawinen oder Muren, er ist unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz, er filtert Wasser und er liefert Energie.

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