- 21.03.2012, 10:21:26
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Internationaler Antirassismustag: Kein Platz für rassistische Sprüche in Wien!
SP-Berger-Krotsch/Tzaferis/Traschkowitsch fordern Einreiseverbot für Hass-Sänger Sizzla
Wien (OTS/SPW) - Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung,
dass niemand wegen seiner Hautfarbe, seines Geschlechts, seiner
Nationalität, Kultur, Religion oder seiner sexuellen Orientierung
diskriminiert oder psychischer bzw. physischer Gewalt ausgesetzt
wird! Wir treten Rassismus in jeder Form entschieden entgegen!",
stellen LAbg. Nicole Berger-Krotsch, Frauensekretärin der Wiener SPÖ,
Irini Tzaferis, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, und
Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo
(Sozialdemokratische Lesben, Schwulen, Transgender und Intersexuellen
Organisation) anlässlich des internationalen Antirassismus-Tages am
Mittwoch fest.****
Hass-Sänger in Wien - Einreiseverbot für Sizzla
In diesem Zusammenhang machen sie auch auf ein geplantes Konzert des
jamaikanischen Hass-Sängers Sizzla am 26. März in Wien aufmerksam.
Sizzla rufe in seinen gewaltverherrlichenden, sexistischen,
homophoben Songs immer wieder zur Ermordung von Schwulen auf. 2008
bestand gegen den Hasssänger ein Einreiseverbot in die Europäische
Union und im Juni 2008 verhinderten die spanischen Behörden einen
Sizzla-Auftritt. Er wurde am Madrider Flughafen festgenommen und
musste Spanien verlassen.
"Sänger dieser Art haben in Österreich und Wien absolut nichts
verloren. Wir fordern daher ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner auf, die
Einreise dieses Hass-Sängers nach Österreich bzw. in den Schengenraum
zu verhindern", betonen Berger-Krotsch, Tzaferis und Traschkowitsch.
"Und wir fordern auch die Veranstalter auf, dieses Hasskonzert
abzusagen und in Zukunft auf Hass-Sänger zu verzichten. Der Aufruf zu
Mord ist nämlich kein Kavaliersdelikt, sondern einen Straftat! Auch
wenn es in einem Song verpackt ist!"
"Gerade im Umfeld des internationalen Tages gegen Rassismus müssen
wir geeint gegen jeglichen Rassismus, gegen jegliche Homophobie mit
Entschiedenheit auftreten", so Berger-Krotsch, Tzaferis und
Traschkowitsch abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
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