- 19.03.2012, 14:50:53
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Wiener Charta: Platz für viele Themen
Wien (OTS) - Heute, Montag, hat die Themensammlung für die Wiener
Charta begonnen. Die Wienerinnen und Wiener, die sich bisher am
Prozess beteiligen, zeigen eine breite Themenvielfalt auf: Ihre
Anregungen betreffen Sauberkeit in der Stadt und in Wohnhausanlagen,
Lärm (das reicht vom Fluglärm bis zu in Wohnungen übenden
MusikerInnen) und das Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Einige Beiträge beziehen sich auf das Miteinander verschiedener
VerkehrsteilnehmerInnen, vor allem das Verhalten von RadfahrerInnen
wird öfter zur Diskussion gestellt. NichtraucherInnen fühlen sich
durch Geruchsbelästigungen und Verschmutzungen der RaucherInnen
gestört. Es geht um mehr Platz für Jugendliche und Kinder ebenso wie
um das Miteinander im öffentlichen Raum, vor allem in Parkanlagen.
Viele Einträge widmen sich dem Themenkreis, auf welche Art und Weise
man miteinander redet, ob man einander hilft, ob man einen höflichen
Umgang zeigt oder Zivilcourage an den Tag legt. Angesprochen wird
auch die Notwendigkeit der gemeinsamen Sprache Deutsch und das Lernen
von Sprachen insgesamt. Auf ganz Wien bezogen ist der Bezirk, der
bisher am öftesten genannt wird, Favoriten.
Die Themenvielfalt ist groß, die Themen werden in den nächsten 14
Tagen gesammelt und der Beirat wird sie zu größeren Themenblöcken
zusammenführen. Es ist wichtig, dass die Menschen dem Charta-Büro
jetzt bekannt geben, wo aus ihrer Sicht der Schuh drückt, damit
dieses Thema dann auch diskutiert wird.
Bis heute haben sich mehr als 80 PartnerInnen beim Charta-Büro
gemeldet, die selbst aktiv werden möchten. Darunter Organisationen
und Firmen wie die Schüler Union, A1, die Islamische
Glaubensgemeinschaft, die Naturfreunde Landesorganisation Wien und
viele andere.
Wie kann ich mitmachen?
Im BürgerInnenbeteiligungsprojekt Wiener Charta geht es ums
Miteinander von Jung und Alt, von Menschen mit und ohne Behinderung,
von Frauen und Männern und von Menschen unterschiedlicher Herkunft
und Religion. In unterschiedlichen Phasen sind Wienerinnen und Wiener
eingeladen, zu definieren, wie sie sich die Eckpunkte des
Zusammenlebens in der Stadt zukünftig vorstellen. Dabei geht es nicht
um Wünsche an die Verwaltung oder die Politik sondern darum, was
jeder selbst bereit ist zu tun und was man von den jeweils anderen
erwartet.
In einer ersten Phase, die noch bis 1. April Mitternacht dauert, wird
gesammelt, welche Themen die Menschen in der Stadt am meisten
beschäftigen. Was stört die Wienerinnen und Wiener im Zusammenleben
in Wien? Was könnte besser laufen? Themen können derzeit auf der
Homepage www.charta.wien.at oder Mo-Fr zwischen 9.00 und 17.00 Uhr
beim Charta-Telefon unter der Telnr. +01 4000 / 81561 eingebracht
werden.
Zu diesen Themen wird es in den nächsten Monaten eine intensive
Auseinandersetzung im Rahmen vieler Gesprächsrunden, der sogenannten
Charta-Gespräche, geben. Dann geht es darum, alle Meinungen zu hören
und zu berücksichtigen. (Schluss) eg
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/rk/ Eva Gassner Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53) Telefon: 01 4000-81850 E-Mail: [email protected]
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