- 19.03.2012, 14:29:16
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"Sei keine Dreckschleuder": Mehr Aktionismus im dritten Jahr der Initiative - BILD

Eisenstadt (OTS) - Die Initiative "Sei keine Dreckschleuder -
Straßengräben sind keine Mülldeponie" startet in die dritte Saison.
Sie soll, wie auch in den Jahren davor, eine nachhaltige Reduktion
des Abfallaufkommens auf Burgenlands Straßen erzielen.
"Auch heuer werden verschiedenste Aktionen gestartet und es wird auch
bewusst zu mehr Aktionismus gegriffen. Die Initiative will wieder für
Verwunderung sorgen, wenn sich Müllberge auf verschiedensten
Kreisverkehren im Burgenland häufen. 20 Säcke voller Müll wurden zum
Beispiel im vergangenen Projektjahr im Kreisverkehr zwischen
Eisenstadt und Trausdorf deponiert. Das ist jene Menge Müll, den die
Mitarbeiter der Straßenmeisterei rund um Eisenstadt in nur drei Tagen
aus dem Straßengraben geholt haben", so die Initiatoren der Kampage.
"Sei keine Dreckschleuder" ist eine Initiative des Amtes der
Burgenländischen Landesregierung, der Landesumweltanwaltschaft und
des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit der ASFINAG, dem
Burgenländischen Müllverband (BMV) und McDonalds.
Die Kampagne "Sei keine Dreckschleuder" in den Medien
Die Initiative "Sei keine Dreckschleuder" wird in zwei Wochen - vom
26. bis 31. März und 25. bis 30. Juni 2012 - intensiv mit Spots im
Hörfunk- und TV-Programm des ORF Burgenland beworben. Berichte und
Reportagen werden die verschiedensten Projekte begleiten.
Transparente an Brücken der Landes- und Schnellstraßen sowie
Autobahnen werden auf die Aktion hinweisen. Die Fahrzeuge der
Straßenverwaltung, des BMV und der Landesumweltanwaltschaft werden
auch im dritten Jahr mit Aufklebern ausgestattet. Plakate mit dem
Sujet "Sei keine Dreckschleuder" werden an neuralgischen Punkten wie
beispielsweise an Kreisverkehren, vor Fast-Food-Restaurants etc.
aufgestellt.
Neu hinzu kommen Infotafeln, die einen fixen Platz neben den Straßen
erhalten werden. In den Restaurants von McDonalds wird auf den
Tabletts auf die Aktion hingewiesen.
"Sei keine Dreckschleuder": Die Initiatoren
Straßenbaulandesrat Helmut Bieler: "Die Initiative soll auch im
dritten Jahr ein Umdenken bei den Menschen herbeiführen. Allein auf
Burgenlands Straßen landen jährlich 1.400 Tonnen Müll, die Entsorgung
kostet eine Million Euro. Das sind verschwendete Steuergelder, die
durch diese illegale Müllentsorgung aufgebracht werden müssen."
Landesumweltanwalt Mag. Hermann Frühstück: "Straßen sind kein
Abfallkübel und sollen auch nicht mehr als solche verstanden werden.
Wir wollen mit unserer Kampagne bewirken, dass jeder Autofahrer
seinen Müll dort entsorgt, wo er auch hingehört: Sorgfältig getrennt,
in die jeweilige Tonne oder abgegeben bei der lokalen
Abfallsammelstelle.
ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst: "Der ORF hat sich im Sinne des
Public Value zum Ziel gesetzt, nicht nur über gesellschaftspolitische
Themen zu berichten, sondern auch zu handeln. Aus diesem Grund
unterstützen wir die Initiative 'Sei keine Dreckschleuder' auch heuer
wieder sehr gern und wollen in unseren Medien auf die Problematik
hinweisen."
Dr. Leonhard Schneemann, Obmann des BMV: "Als Auftakt zur Kampagne
organisiert der BMV abermals eine landesweite Flurreinigungsaktion.
Dabei werden alle Gemeinden des Landes eingeladen, sich an dieser
Aktion zu beteiligen. Im Vorjahr waren 105 Gemeinden dabei und haben
245 Tonnen Müll gesammelt."
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
ORF Burgenland
Barbara Marchhart
Tel.: 02682/700/27447
mailto:[email protected]
http://burgenland.ORF.at
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