• 19.03.2012, 13:33:59
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"Report" am 20. März: U-Ausschuss, Bundesrat, Denkmal für Deserteure

Wien (OTS) - Gabi Waldner präsentiert im "Report" am Dienstag, dem
20. März 2012, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

ÖVP in der Klemme

Zahlungen der Telekom an Teilorganisationen der Partei oder ihre
Medien setzen die ÖVP im Korruptions-Untersuchungsausschuss des
Parlaments unter Druck, und auch die Staatsanwaltschaft will gegen
den schwarzen U-Ausschuss-Fraktionschef Werner Amon ermitteln. Empört
stellt sich die ÖVP gegen die Justiz und zieht erst dadurch die volle
Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich - die großen Skandale mit
früheren blauen Parteigängern geraten in den Hintergrund. Woran liegt
es, dass sich die ÖVP selbst in die Klemme bringt? Martina Schmidt
und Simone Stribl analysieren.

Angefütterte Jäger

In Tirol gehört es zum Bild eines "g'standenen" Mannes - man geht auf
die Jagd. Ein exklusives Hobby, dem auch viele Politiker nachgehen
und zuweilen auch darüber stolpern. Denn Einladungen auf Gams oder
Hirsch durch Unternehmer oder Lobbyisten bringen den Schützen schnell
unter Korruptionsverdacht. Ist ein Abschuss im Wert von Tausenden
Euro noch harmlose Folklore oder schon bedenkliches "Anfüttern", wie
es das Strafrecht verhindern soll? Teure Jagdreisen, finanziert von
der Telekom, stehen jetzt auch im Visier des parlamentarischen
Untersuchungsausschusses. Ein Bericht von Ernst Johann Schwarz und
Martin Pusch.

Symbolfall Bundesrat

Diskutiert wird seit Jahrzehnten, eine Lösung gibt es aber bis heute
nicht. Der österreichische Bundesrat fristet ein Schattendasein ohne
Kompetenzen, ohne jeglichen politischen Einfluss. Jetzt wird wieder
debattiert. Zehn Prozent weniger Bundesräte sollen helfen, das
Milliarden-Sparpaket der Regierung zu realisieren. Manche reden von
einer Aufwertung des Gremiums, andere von der Auflösung. Der
Bundesrat als Symbol für die Unfähigkeit österreichischer Politik,
Entscheidungen zu treffen. Klaus Dutzler mit einem Lokalaugenschein.

Denkmal für Deserteure

In Wien soll das erste österreichische Denkmal für Deserteure der
Wehrmacht errichtet werden, die Entscheidung über einen Standort
steht bevor. Ein Personenkomitee und viele Historiker wünschen sich,
dass am geschichtsträchtigen Heldenplatz auch jener gedacht wird, die
die Teilnahme am Krieg der Nazis verweigerten. Die SPÖ hat sich
bisher gegen diesen auffälligen Ort ausgesprochen. Ein Denkmal für
Deserteure ist noch immer umstritten, während Kriegerdenkmäler
überall zum gewohnten Landschaftsbild gehören. Peter Babutzky über
die Frage, was sieben Jahrzehnte nach dem Weltkrieg der Erinnerung
würdig ist - und in welcher Form.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Rückfragehinweis:
ORF-Pressestelle
Karin Wögerer
Tel.: (01) 87878 - DW 12913
http://presse.ORF.at

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