- 19.03.2012, 11:34:26
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Innenministerin Mikl-Leitner und LH-Stv. Sobotka präsentieren neue Broschüre "Sicherheit in öffentlichen Gebäuden" in Melk
Kriminalprävention schult und informiert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Wien (OTS) - (Wien, 19. März 2011) Eine neue Broschüre des
Bundesministeriums für Inneres (BM.I) in Kooperation mit dem
Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) informiert Führungskräfte als
auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Sicherheitsmaßnahmen in
öffentlichen Gebäuden.
Aufgrund einiger tragischer Vorfälle in öffentlichen Gebäuden mit
Parteienverkehr - zuletzt im März 2011 in der Bezirkshauptmannschaft
Wien-Umgebung in Klosterneuburg - wurde im Bundeskriminalamt unter
Leitung des Büros für Kriminalprävention und Opferhilfe eine
Arbeitsgruppe eingerichtet und gemeinsam mit Verantwortungsträgern
von öffentlichen Einrichtungen ein Handbuch für Sicherungsmaßnahmen
in öffentlichen Gebäuden erstellt.
In diesem "Nachschlagewerk" werden Hinweise für das Verhalten in
Ausnahmesituationen und Tipps für den Schutz von Objekten sowohl für
Führungskräfte als auch für Bedienstete gegeben. Zudem werden
forciert Schulungen und Veranstaltungen im Exekutivbereich
durchgeführt.
Aufgrund einiger tragischer Vorfälle in öffentlichen Gebäuden mit
Parteienverkehr - zuletzt im März 2011 in der Bezirkshauptmannschaft
Wien-Umgebung in Klosterneuburg - wurde im Bundeskriminalamt unter
Leitung des Büros für Kriminalprävention und Opferhilfe eine
Arbeitsgruppe eingerichtet und gemeinsam mit Verantwortungsträgern
von öffentlichen Einrichtungen ein Handbuch für Sicherungsmaßnahmen
in öffentlichen Gebäuden erstellt.
In diesem "Nachschlagewerk" werden Hinweise für das Verhalten in
Ausnahmesituationen und Tipps für den Schutz von Objekten sowohl für
Führungskräfte als auch für Bedienstete gegeben. Zudem werden
forciert Schulungen und Veranstaltungen im Exekutivbereich
durchgeführt.
Öffentliche Gebäude wie Gemeindeämter, Kindergärten, Schulen oder
Kliniken sind tagsüber geöffnet und leicht zugänglich. "Der Schutz
der Menschen in öffentlichen Einrichtungen steht an oberster Stelle.
Dabei darf aber die Bürgernähe des Landes und die Offenheit und
Serviceorientiertheit nicht aufgegeben werden", so
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.
Auf 21 bzw. 17 Seiten werden daher beginnend bei
Vorbereitunsgmaßnahmen, wie technischen und mechanischen
Sicherheitshinweisen oder die Bildung eines Krisenteams über
Verhaltensregeln im Krisenfall bis hin zur Nachbetreuung konkrete
Hinweise und Anleitungen gegeben. Ebenfalls beinhaltet die Broschüre
Empfehlungen für die Erstellung eines Krisenplans, die zu einer
verbesserten Organisation im Falle besonderer Lagen beitragen können
als auch eine Liste aller Service- und Notfallsnummern in Österreich.
Wissen schützt.
"Selbstverständlich kann sich auch jede und jeder Betroffene an die
Exekutive wenden und ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren",
so Generalmajor Gerhard Lang, Leiter der Abteilung Kriminalstrategie
und Administration im Bundeskriminalamt. "Die Beratung wird auf die
individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
jeweiligen Einrichtung, die es zu schützen gilt, angepasst."
"Krankenhäuser sind als sehr sensible öffentliche Einrichtungen
besonderen Sicherheitsrisiken ausgesetzt", so der kaufmännische
Direktor des Landesklinikum Mostviertel Melk Mag. (FH) Peter
Hruschka. "Zu Recht erwarten Patientinnen und Patienten und ihre
Angehörigen einen bestmöglichen Schutz. Das gilt für Leib und Leben
ebenso wie für Hab und Gut."
Über die Broschüre
Erschienen ist die Broschüre mit der Unterstützung des Kuratoriums
Sicheres Österreich, "denn Prävention ist nicht nur Aufgabe der
Polizei, sondern die gesamte Gesellschaft kann ihren Beitrag zu einem
sicheren Österreich leisten", so Christian Kunstmann,
Generalsekretär des KSÖ.
Die neu erschienene Sicherheitsbroschüre "Sicherheit in öffentlichen
Gebäuden" setzt sich aus zwei Teilen zusammen und richtet sich
einerseits an Führungskräfte und andererseits an Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Die Broschüren stehen auf der Homepage des
Bundeskriminalamts unter www.bundeskriminalamt.at kostenlos zum
Download zur Verfügung. Desweiteren sind sie über die Spezialisten
der Kriminalprävention in den Bundesländern zu beziehen. Diese stehen
unter der Nummer 059 133 auch für ein persönliches Beratungsgespräch
zur Verfügung.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Mag. Andreas Wallner, Pressesprecher der Bundesministerin Tel.: +43 (0)1/53126-2027 [email protected] www.bmi.gv.at Bundeskriminalamt Mag. Silvia Strasser, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel: +43 (0) 1/24836-85004 Mobil: +43 (0) 664/264 07 13 [email protected] www.bundeskriminalamt.at Büro Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka Mag (FH) Eberhard Blumenthal Mobil: +43 (0) 676 812 12 221 [email protected]
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