• 19.03.2012, 09:22:43
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Stadler: Strache soll blaue außenpolitische Chaostage unverzüglich beenden!

Straches "Außenpolitik" gefährdet Christen von Nigeria bis Syrien

Brüssel (OTS) - Der BZÖ Europaabgeordnete Ewald Stadler appelliert
in Anbetracht der neuerlichen, blutrünstigen Attacken muslimischer
Todesschwadronen auf Christen in Nigeria, welche vergangenes
Wochenende dutzende Christen massakrierten, bzw. schwer verletzten,
an FP-Chef Strache, seine christenfeindliche Außenpolitik
unverzüglich zu beenden. "Strache, der noch vor wenigen Monaten dem
neugewählten nigerianischen Präsidenten aus unerfindlichen Gründen zu
dessen Wahl gratulierte, solle dringend die Gelegenheit der Osterzeit
nutzen und in sich gehen! Während mit der Stimme Stadlers und seinem
entsprechendem Debattenbeitrag das Europäische Parlament vergangene
Woche eine Verurteilung Nigerias beschloss, scheint es Strache "als
selbsternannten Kreuzritter des Viktor-Adler Markts" völlig kalt zu
lassen, wenn unter dem korrupten, kriminellen nigerianischen Regime
ganze christliche Landstriche ausgerottet werden, um einen Vorwand
für die eigene, repressive Politik zu nähren", empört sich Stadler.

Als ebenso "irrational und absurd" ist laut Stadler auch die
"skurrile Syrien-Pressekonferenz von Strache und seinem
außenpolitischen Chef-Souffleur David Lasar zum Thema Syrien
einzustufen, zu der extra ein absolut unbekanntes Phantom der so
genannten syrischen Opposition aufgeboten wurde", so Stadler weiter.
"Nachdem der "Arabische Frühling" bereits für zehntausende Christen
Tod und Vertreibung bedeutete, predigt Strache nunmehr auch die
Ausbreitung von Chaos, Umsturz und in Konsequenz einhergehende
Christenverfolgung in Syrien", kritisiert Stadler. "Vielleicht", so
die vage Hoffnung Stadlers, "schafft es Strache über die nahende
Karwoche ein paar Tage abseits seines Souffleur-Kastens ein gutes
Buch, oder zumindest ein paar aufschlussreiche Artikel zu lesen", so
z.B. von Peter Scholl-Latour, der unter anderem in einem Interview
mit der Frankfurter Rundschau vom 8.3.2012 die westliche Heuchelei
gegenüber Syrien scharf kritisierte und über das drohende Schicksal
der Christen in Syrien meinte: "Und für die christliche Minderheit,
sie macht zehn Prozent aus, wäre er (Anm.: der Sturz der Assad
Regierung) die Katastrophe. Viele müssten fliehen. Es wundert mich
schon, dass sich die Christen im Westen offenbar keinen Deut um das
Schicksal ihrer syrischen Schwestern und Brüder scheren."

In der Tat ist aber nach Nigeria, Tschetschenien und der Syrien-Posse
die Hoffnung Stadlers auf außenpolitische Weiterbildung auf der
blauen Chefbühne sehr gering. "Sofern nicht, so Stadler, der
Öffentlichkeit und den FP-Funktionären vorenthaltene Sonderinteressen
des Duos Strache-Lasar bestimmend sind, welche die Abwegigkeit ihrer
außenpolitischen Ausrichtung erklärbar machen, bliebe nur mehr die
Diagnose der Ahnungslosigkeit und/oder Verwirrtheit, und dies so
Stadler würde den falschen Propheten "Kreuzritter vom Viktor-Adler
Markt" auf dieselbe, unberechenbare Stufe Stellen, wie etwa den
"Kalifen von Köln", so Stadler.

Rückfragehinweis:
Robert Stelzl,
Büro Mag. Ewald Stadler MEP

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