• 18.03.2012, 09:04:48
  • /
  • OTS0012 OTW0012

LH Dörfler reist nach Sarajewo - Ausbau der Beziehungen zu Bosnien Herzegowina

Treffen mit Premierminister sowie Besuch der EUFOR-Truppen im Camp Butmir

Klagenfurt (OTS/lpd) - Landeshauptmann Gerhard Dörfler wird am
kommenden Donnerstag erneut nach Bosnien Herzegowina reisen, um die
in den letzten beiden Jahren aufgebauten Kontakte zu hohen
Entscheidungsträgern der Regierung weiter zu intensivieren. "Meine
beiden Besuche in Sarajewo haben mir gezeigt, dass Kärnten in der
Region nicht nur ausgesprochen willkommen ist, sondern dass es
zukünftig auch möglich sein wird, unser Österreichisches Know How in
die Region zu transferieren", kündigte Dörfler heute, Sonntag, an.

So soll es in den Bereichen Verwaltung, öffentliche Infrastruktur
wie Kanal, Wasser, Entsorgung, Straßen- und Schienenbau sowie Energie
einen regen Austausch zwischen den beiden Regionen geben. Das
Engagement Kärntens in Bosnien Herzegowina wird auch seitens der
Europäischen Union sehr begrüßt. EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle
wie auch Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn haben sich dafür
ausgesprochen, dass die Kooperationsidee Kärntens mit Bosnien
Herzegowina der Intention der EU entspreche, wonach wirtschaftlich
starke Nachbarländer den schwächeren Regionen Hilfe und Unterstützung
bei ihren Bemühungen leisten, um die EU-Kriterien zu erfüllen und
EU-Mitglied zu werden.

Auf dem Programm der dreitägigen Reise stehen u.a. ein Treffen mit
Bosniens-Premierminister Vjekoslav Bevanda, dem Premierminister des
Kantons Sarajewo Fiket Music und Vertretern der Europäischen
Kommission in Sarajewo, um die auch seitens des
EU-Erweiterungskommissars Füle angestrebte Partnerschaft zwischen
Kärnten und dem Kanton Sarajewo weiter auszubauen.

Außerdem fährt der Landeshauptmann ins Camp Butmir der
EUFOR-Truppe, um die rund 60 österreichischen Soldaten, darunter auch
viele Kärntner, zu besuchen. "Die Friedensmission der EUFOR-Truppen
leistet großartige Arbeit und ihnen gebührt große Wertschätzung und
Dankbarkeit. Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr, die eigenen
Familien zuhause zurück zu lassen und sich in den Einsatz des
Friedens im Ausland zu stellen. Deshalb danke ich allen Kärntnerinnen
und Kärntner, die sich im Ausland für den Frieden in der Welt
einsetzen", erklärte Dörfler.

Kärnten setze mit dem Besuch in Bosnien-Herzegowina aber auch
einen Friedensbeitrag im übergeordneten Sinn. "Nicht nur, dass wir
die Region fachlich unterstützen. Nach dem Bosnien-Krieg haben viele
Bosnier Schutz in Kärnten gesucht, und sind in unserem Bundesland
geblieben und haben hier eine neue Heimat gefunden", resümierte
Dörfler. In Kärnten leben derzeit rund 10.600 Bürger mit bosnischer
Herkunft.

"Die Vergangenheit hat gezeigt, dass beide Völker zu einem guten
Miteinander fähig sind. Dies kann als gute Basis für ein gedeihliches
Miteinander auf wirtschaftlicher Ebene gesehen werden. Aber auch
politisch ist im Verwaltungsbereich eine Hilfestellung Kärntens
möglich, um gemeinsam mit der Region den Weg für eine gedeihliche
Zukunft zu ebnen", blickt der Landeshauptmann zuversichtlich auf die
bevorstehende Reise.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel