- 16.03.2012, 10:44:06
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Mautz: Aufträge an Frauenförderung zu koppeln ist wichtiges frauenpolitisches Signal
Wien (OTS/SK) - Das Bundeskanzleramt (BKA) verfügte auf Initiative
von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek per Erlass, dass das BKA
ab sofort Aufträge nur mehr an Firmen vergeben darf, die
Frauenförderung betreiben. Das heißt, Liefer- und
Dienstleistungsaufträge bis zu einem Wert von 100.000 Euro werden an
konkrete Frauenförderungs-Maßnahmen geknüpft. "Frauenförderung muss
zur Selbstverständlichkeit werden. Dass das Bundeskanzleramt diesen
Schritt setzt, ist ein wichtiges Signal - es muss Unternehmen klar
werden, dass sich Frauenförderung lohnt", sagte
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Mautz am Freitag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****
Mautz sieht in der Vergabe öffentlicher Aufträge einen wichtigen
Motor, um betriebliche Frauenförderung voranzubringen. "Und viele
Unternehmen sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung durchaus
bewusst, gerade im Bereich der Frauenförderung", betonte Mautz. Der
Bundesfrauengeschäftsführerin ist es wichtig, dass diese Unternehmen
gestärkt werden, indem Kriterien der Frauenförderung bei der Vergabe
berücksichtigt werden. "Schließlich nützt es auch dem Umsatz der
Betriebe, Frauen zu fördern. Studien belegen, dass Unternehmen, die
Frauenförderung praktizieren, mehr Gewinne erzielen", merkte Mautz
an.
Mautz setzt auch auf einen Domino-Effekt: "Ich hoffe, dass dieses
Beispiel Schule macht und über kurz oder lang wesentlich mehr
öffentliche Aufträge an Frauenförderungs-Maßnahmen gekoppelt
werden."(Schluss) up
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