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ÖH Uni Wien: Café Rosa bleibt diskriminierungsfreier Raum

ÖH Uni Wien holt die Diskussion auf den Boden der Tatsachen zurück

Wien (OTS) - Bei der heutigen Pressekonferenz wurde die Diskussion
um das Projekt Café Rosa auf sachlicher Ebene geführt.

Jasmin Rückert aus dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit : "Wir werden die Unterstellungen der Opposition und des rechten Randes nicht hinnehmen. Niemand hat sich hier persönlich bereichert und mit allen Geldern wurde verantwortungsbewusst und überlegt umgegangen. Die öffentlich einsehbaren Protokolle der Sitzungen der Universitätsvertretung zeigen, dass Beschlüsse über Investitionen demokratisch und nachvollziehbar gefällt wurden."

Zu Vorwürfen, man habe bei der Gestaltung rechtswidrig gehandelt, entgegnet Julia Kraus vom Vorsitzteam: "Sämtliche unserer Schritte wurden juristisch geprüft, alles andere wäre auch unverantwortlich. Die Variante, einen Verein zu gründen gibt allen Studierenden die Möglichkeit sich einzubringen. Ziel war und ist ein Miteinander ohne hierarchische Organisationsmuster. Es wurde ein Raum geschaffen in der für sonst häufig diskriminierte Gruppen Möglichkeiten zur Partizipation und Eigeninitiative besteht. Um den vorherrschenden Unterdrückungsmechanismen entgegenzuwirken benötigt ein derartiges Projekt klare politische Grundsätze, welche auch von Beginn an veröffentlicht wurden."

"Trotz steigender Einnahmen waren die Kosten für die ÖH Uni Wien größer als erwartet. Deshalb haben wir stets den Betrieb evaluiert, Konsequenzen gezogen und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Kooperation die vorteilhafteste Variante der Fortführung des Projekts ist." so Jakob Zerbes, Sachbearbeiter für das Café Rosa . " "Die Zahlen zeigen, dass der Großteil der aufgewendeten Mittel in Ablöse und Umbau geflossen ist. Die Investitionen sind nachhaltig, die dringend benötigte Barrierefreiheit wird auch in Zukunft bleiben."

Die ÖH Uni Wien wird sich für ein Fortbestehen des Raumes im Sinne der Student_innen einsetzen.

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