- 15.03.2012, 10:33:56
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Aubauer ad Weltverbrauchertag: Senioren sind größte und am stärksten wachsende Konsumentengruppe!
Besondere Bedürfnisse und Wünsche der Älteren endlich ernst nehmen! Seniorenbund-Sparrechnung umsetzen!
Wien (OTS) - Anlässlich des "Weltverbrauchertages" und auch
bezugnehmend auf die gestern veröffentlichten sinkenden Zahlen zur
Teuerung in Österreich hält Mag. Gertrude Aubauer,
Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und
ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat fest:
"Wir Senioren sind die größte und am stärksten wachsende
Konsumentengruppe. Die besonderen Bedürfnisse und Wünsche dieser gut
2,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher dürfen daher von der
Wirtschaft nicht länger derartig ignoriert werden. Der Seniorenbund
startete daher schon im Februar eine Aktion mit der
"Seniorenbund-Sparrechnung", die den Seniorinnen und Senioren
Österreichs vor allem eines klar machen soll: Wir Senioren haben eine
große Marktmacht und müssen lernen, diese endlich einzusetzen! Wir
sollten uns nicht länger überteuerte Preise, mangelnde Service- und
Beratungsleistungen oder gar mindere Qualität kritiklos vor die Nase
setzen lassen! Wir werden uns wehren!"
Zu den gestern von der Statistik Austria bekannt gegebenen sinkenden
Teuerungsraten in Österreich hält Aubauer fest:
"Dass der Trend bei der Teuerung sich nun endlich in eine bessere
Richtung bewegt ist erfreulich. Vor allem für Menschen mit besonders
geringen Einkommen - viele von Ihnen Pensionsbezieher - hoffen wir
nun, dass dieser Trend fortgesetzt werden kann und werden wo möglich
unseren Beitrag leisten, zum Beispiel durch einen weiteren
konsequenten Kampf gegen den so genannten "Österreich-Aufschlag" auf
europäischer Ebene durch unseren Europaabgeordneten und
Seniorenbund-Generalsekretär Heinz K. Becker. Und zusätzlich kann
jeder Haushalt dafür sorgen, dass die eigenen Kosten sinken - darüber
informiert der Seniorenbund in diesem Jahr flächendeckend seine
Mitglieder. Jene Punkte, die in der "Seniorenbund-Sparrechnung"
seitens der Politik zu erledigen sind - wie der
Gebührenerhöhungs-Stopp der öffentlichen Hand, vor allem der großen
Städte und Gemeinden - werden von uns auf allen Ebenen und in allen
Verhandlungen konsequent vorgebracht werden!"
Die Seniorenbund-Sparrechnung: 800,- Euro pro Jahr zu erzielen!
Aubauer hatte erst Ende Februar die Seniorenbund-Sparrechnung
vorgestellt, die neben politisch und gesetzlich umzusetzenden
Maßnahmen auch den dringenden Appell an die 2,5 Millionen
Senioren-Kundinnen und -Kunden beinhaltet: "Die Senioren müssen
lernen, ihre Marktmacht zu nützen. Sie müssen Preise vergleichen,
müssen vor allem bei Strom und Gas Anbieter wechseln. Sie dürfen sich
nicht jeden Preis aufdrücken lassen", betont Aubauer abschließend.
Die Übersicht über die Seniorenbund-Sparrechnung (Details auf
www.seniorenbund.at)
- Spekulation auf Lebensmittelrohstoffe muss reguliert werden (EU- Ebene) - Den Österreich Aufschlag (österreichische Unternehmen müssen zu höheren Einstandspreisen kaufen als andere) abstellen (EU-Ebene, Unternehmen sind aufgerufen Beweise an Kommission zu übermitteln) - Preisvergleiche und cleverer Einsatz von Kundenkarten sparen mindestens 130,- Euro / Jahr ohne viel Aufwand. - Lebensmittel gehören nicht in den Müll - Handel muss mehr Kleinpackungen anbieten, Lockangebote mit Großpackungen sind einzustellen, Regale müssen nicht bis Handelsschluss neu gefüllt werden. Das spart bis zu 300,- Euro im Jahr! - Mit dem Gebührenerhöhungs-Stopp sind mindestens 23,- Euro im Jahr zu holen! - Für rezeptfreie Medikamenten soll es die Preisbindung nicht länger geben - auch das bringt im Minimum 20,- Euro im Jahr. - Konsumenten müssen die Möglichkeit des Anbieterwechsels bei Strom und Gas stärker nutzen. Im Vorjahr tat dies nur ein knappes Prozent der Haushalte. Das Angebot der e-control ist daher zu stärken. Einsparungsmöglichkeit von bis zu 297,- Euro / Jahr lt. e-control. - Auch bei den Treibstoffpreisen lohnt der Preisvergleich. Bis zu 30,- Euro / Jahr sind durch die Nutzung des "Spritpreisrechners" locker zu erreichen. - Die Förderung für Thermische Sanierung wurde trotz Sparnotwendigkeit des Bundes weiter erhalten. Wer die Förderung abholt und seinen Haushalt auf energietechnisch schlankere Beine stellt, gewinnt doppelt! Zusätzlich ist eine offensive Förderung für "Barrierefrei Umbau" derzeit in Planung!
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, stv. GS Susanne Walpitscheker,
0650-581-78-82, [email protected]; www.seniorenbund.at
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