OTS0123   13. März 2012, 11:49

Lackindustrie bekommt eigenen Rohstoffkostenindex

Neuer Rohstoffindex für Lack- und Anstrichmittelindustrie spiegelt Entwicklungen am Rohstoffmarkt exakter wider


Die Entwicklung der Rohstoffpreise für die
österreichische Lack- und Anstrichmittelindustrie, im speziellen
Farbstoffe und Pigmente wie Titandioxid, Bindemittel, Epoxid- und
Alkydharze sowie die erdölabhängigen Lösemittel ist in bestehenden
Indizes wie zB dem Baukostenindex kaum bis gar nicht berücksichtigt.

Die Bauindizes beobachten die Entwicklung der Kosten, die den
Bauunternehmen bei der Ausführung von Bauleistungen durch Veränderung
der Kostengrundlage (Material und Arbeit) entstehen. Diese wurden
2010 auf eine neue Basis (2010 = 100) gestellt und publiziert.

Mit Beginn 2012 wird nun für die Lack- und Anstrichmittelindustrie
ein eigener Index von der WKÖ-Statistik errechnet, der die
Entwicklungen der Rohstoffpreise in der Lack- und
Anstrichmittelindustrie exakter widergibt. Die Grundlage dafür bildet
der Index für Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte von Destatis,
dem deutschen Bundesamt für Statistik, der die durchschnittliche
Preisentwicklung von Rohstoffen und Industrieerzeugnissen wiedergibt.
Der Rückgriff auf Destatis war notwendig, weil Daten des
österreichischen Erzeugerpreisindex nicht in der Detailtiefe
verfügbar sind. Die Rohstoffpreisentwicklungen sind aufgrund der
Anbieterstruktur in Österreich und Deutschland aber praktisch ident.

Dieser neue Index, der nun viel genauer die Entwicklung der
Rohstoffpreise für die Lack- und Anstrichmittelindustrie ermittelt,
wird künftig für Preisanpassungen für Produkte der Lackindustrie
herangezogen werden können. (us)

Der Index kann von der Website http://lacke.fcio.at
heruntergeladen werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0123 2012-03-13 11:49 131149 Mär 12 PWK0002 0240



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Rückfragehinweis: Berufsgruppe Lack- und Anstrichmittelindustrie
im Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
Dr. Klaus Schaubmayr
Tel. +43/5/90 900-3749
Fax +43/5/90 900-280
schaubmayr@fcio.wko.at
http://lacke.fcio.at
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