- 13.03.2012, 11:45:31
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Oberösterreich setzt auf sprachliche Frühförderung zur besseren Integration
LH Pühringer und StS Kurz bei Unterzeichnung der 15a-Vereinbarung
Wien (OTS) - Der Ministerrat hat Ende Jänner 2012 eine
15a-Vereinbarung über die frühe sprachliche Förderung in
institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen beschlossen. "Damit
stehen in Oberösterreich bis 2014 jährliche Fördermittel in Höhe von
rund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung", betonte Landeshauptmann Dr.
Josef Pühringer heute, Dienstag, 13. März 2012, bei der
Vertragsunterzeichnung mit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz
und Bildungslandesrätin Mag.a. Doris Hummer im Linzer Landhaus.
Bildungslandesrätin Mag.a. Doris Hummer im Linzer Landhaus.
Mit der vorliegenden Vereinbarung soll die frühe sprachliche
Förderung von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren in
institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen weiter vorangetrieben
werden. Die Vereinbarung ist bis 2014 gültig.
"Bund und Länder treffen damit Maßnahmen, um das Erlernen der
Unterrichtssprache Deutsch für alle Kinder bis zum Eintritt in die
erste Schulstufe der Volksschule möglichst sicher zu stellen", sagt
Bildungslandesrätin Hummer. Jeder dafür investierte Euro der Länder
und Gemeinden wird vom Bund verdoppelt: Österreichweit stehen somit
bis zu zehn Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Auf das Land
Oberösterreich entfällt in den kommenden drei Jahren ein jährlicher
Bundes-Zuschuss von 820.600 Euro.
Die Fördermittel stehen all jenen Ländern zur Verfügung, die die
15a-Vereinbarung auch ratifizieren. Integrationsstaatssekretär
Sebastian Kurz: "Es geht um die Kinder. Integration kann nicht früh
genug beginnen. Integration funktioniert durch Leistung, und die
Grundvoraussetzung dafür ist die deutsche Sprache."
In Oberösterreich besuchen 95,7 Prozent aller Vierjährigen einen
Kindergarten. Im Rahmen der "Sprachstandsfeststellung" wird ein
allfälliger Sprachförderbedarf festgestellt. Bei entsprechendem
Bedarf werden die Kinder von den Kindergartenpädagoginnen zusätzlich
individuell gefördert.
Die Bundesmittel werden dem Land für Sprachfördermaßnahmen in den
Kindergärten und zur Unterstützung von Sprachförderprojekten zur
Verfügung gestellt. Die zusätzlichen Lernphasen ermöglichen ein
differenziertes Eingehen auf sprachliche Defizite einzelner Kinder
und dienen der Vertiefung und Wiederholung von aktuellen
Bildungsschwerpunkten, betonten Pühringer und Hummer.
Rückfragehinweis:
Mag. Andrea Strasser Pressereferentin Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer 4021 Linz, Landhausplatz 1 Tel. +43 (0) 732 7720-11407 Mobil +43 (0) 664 422 32 48 [email protected] Staatssekretariat für Integration Pressereferat 1010 Wien, Minoritenplatz 9 Tel. +43 1 53126-7005 [email protected]
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