ÖSTERREICH: Fekter schliesst weiteres Spar-Paket aus
Finanzministerin Fekter im ÖSTERREICH-Interview: Mittel für Griechen-Schuldenerlass sind im Budget abgedeckt. Kein zweites Spar-Paket nötig. Steuerreform für Familien kommt 2014.
Wien (OTS) - In einem Interview in der morgigen Sonntags-Ausgabe
der Tageszeitung ÖSTERREICH nimmt Finanzministerin Maria Fekter
ausführlich zum Schulden-Erlass für Griechenland und zum Spar-Paket
Stellung.
Fekter in ÖSTERREICH: "Das Erfreuliche an dem Schuldenschnitt ist,
dass er zu einer Stabilisierung nicht nur für Griechenland sondern
für die ganze Euro-Zone führt. Doch so erfreulich die Stabilisierung
ist, so schmerzhaft ist das für Österreich weil uns die Rettung der
Griechen sehr, sehr viel Geld kostet."
Fekter in ÖSTERREICH: "Unser Beitrag zum neuen Stabilitäsmechanismus
wird 2 Milliarden sein, davon sind 500 Millionen als erste Tranche
sofort fällig."
Fekter bestätigt in ÖSTERREICH, dass die Kreditversicherung bei der
Kommunalkredit die Republik "im schlimmsten Fall tatsächlich 400
Millionen Euro kosten kann".
Die Finanzministerin betont aber in ÖSTERREICH: "Ich garantiere, dass
auch eine Worst-Case-Kapitalaufstockung für die Kommunalkredit im
Budget untergebracht wird. Wir haben Vorsorge getroffen, etwa durch
eine Vorwegbesteuerung der Pensionskassen."
Maria Fekter schließt in ÖSTERREICH ein zweites, nachgebessertes
Spar-Paket ausdrücklich aus: "Das Spar-Paket reicht bis 2016 und es
wird bis dahin kein Nachbessern nötig sein."
Fekter will laut ÖSTERREICH-Interview ihre geplante Steuerreform noch
vor der Wahl 2013 vorlegen und 2014 durchführen. Fekter: "Ich plane
diese Steuerreform für 2014, weil ich dabei vor allem Familien mit
Kindern Geld zurückgeben will."















