- 09.03.2012, 10:21:15
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BZÖ-Bucher: Schuldenschnitt für Griechenland ist Augenauswischerei
Am Ende zahlen wieder die österreichischen Steuerzahler - Schluss mit rot-schwarzer Steuergeldverbrennung
Wien (OTS) - "Der Beitrag der "Privatgläubiger" an einem
Schuldenschnitt Griechenlands ist eine reine Augenauswischerei.
Tatsache ist, dass die Banken und Versicherungen den Griechen
Schulden erlassen haben, aber jetzt wiederum die Steuerzahler für die
Rettung dieser Banken und Versicherungen zur Kasse gebeten werden.
Beispielsweise wird die Kommunalkredit weitere Staatshilfen in
Milliardenhöhe benötigen. Um das wiederum zu finanzieren, werden die
Österreicherinnen und Österreicher von der rot-schwarzen
Bundesregierung mittels Belastungspaket abkassiert", kritisiert
BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher.
Mit dem vorgeschobenen Schuldenschnitt für Griechenland werde
lediglich Zeit gewonnen. Eine Pleite der Griechen sei gar nicht mehr
abwendbar. "Griechenland ist und bleibt ein Fass ohne Boden. Auch ein
drittes Hilfspaket, für das bereits alle Vorkehrungen getroffen
werden, wird keine Lösung bringen. SPÖ und ÖVP sollen endlich damit
aufhören, weiter österreichisches Steuergeld für finanzmarode
EU-Länder und Banken zu verbrennen", so Bucher.
Einziger Ausweg sei der Austritt Griechenlands aus der Eurozone und
die Wiedereinführung der Drachme. "Nur auf diesem Weg hat
Griechenland die Chance, wieder zu finanziell zu gesunden und
wettbewerbsfähig zu werden", betont der BZÖ-Chef.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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